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KfW-Förderprogramme für Fenstersanierung & Umwelt

Die als KfW bekannte Kreditanstalt für Wiederaufbau ist nicht umsonst die größte nationale Förder-Bank weltweit. Durch umfangreiche Förderprogramme begleitet sie ihre Kunden beim Neubau, aber auch bei Umbau und Sanierung bereits bestehender Gebäude. Um die von der KfW angebotenen Förderprogramme in Anspruch nehmen zu können, müssen jedoch – wie bei jeder anderen Förderung auch – gewisse Anforderungen und Standards erfüllt werden. Diese sind ganz auf eine Modernisierung in Hinblick auf energieeffizientes Bauen ausgelegt.

Neubau – die Förderprogramme 261 und 461

Ein Neubau ist ein kostenintensives Unterfangen. Umso besser, dass es KfW-Förderprogramme gibt, die sich bei der richtigen Wahl für den Bauherrn lohnen. Besonders gut beraten ist man, wenn zwei Programme miteinander kombiniert werden können. Denn auch das ist bei der KfW möglich.

Bei Neubauten ist das Ziel, ein sogenanntes KfW-Effizienzhaus zu bauen. Diese Häuser erfüllen bzw. übertreffen die geforderten Maßnahmen zum Sparen von Energie des 2020 erneuerten Gebäudeenergiegesetzes. Sie werden nach dem Primärenergiebedarf, der innerhalb eines Jahres anfällt, sowie nach dem Transmissionswärmeverlust bewertet.

Die Standards sind Gegenstand mehrerer KfW-Förderprogramme, die unterschiedliche Anforderungen stellen.

Die Aufteilung ist dabei grundsätzlich folgende:

Die Zahl der Bezeichnung beschreibt dabei den Primärenergiebedarf in Prozent im Vergleich zum Gebäudeenergiegesetz 2020.

Effizienzhäuser 100 verbrauchen also 100 Prozent des nach dem Gebäudeenergiegesetz zulässigen Bedarfs an Energie. Sie erfüllen somit die Mindeststandards.

Häuser mit der Kennziffer 85 haben nur noch einen Energiebedarf von 85 % im Vergleich zum Mindeststandard.

Analog verhält es sich bei den KfW-Standards mit den Kennziffern 70, 55 und 40. Je kleiner also die Zahl, desto geringer der Energieverbrauch und desto höher ist am Ende die Förderung der KfW.

Wichtig zu wissen: Mit dem Förderprogramm 153 wird ausschließlich der Neubau von Effizienzhäusern mit den Kennziffern 55 und 40 gefördert.

Auch ein sog. Passivhaus – das die gleichen Standards wie Effizienzhäuser aufweisen muss – wird durch die Förderprogramme berücksichtigt.

KfW Förderprogramm 261

Das Förderprogramm 261 beschreibt einen Kredit, der bei einem Neubau gewährt wird, der besonders energieeffizient ist. Gefördert wird dabei sowohl der effektive Bau als auch die Kosten für den Kauf eines neuen Hauses (oder Eigentumswohnung) als Ersterwerber, wenn dieses nach den Anforderungen der Effizienzhäuser ausgerüstet ist.

Kein Gegenstand der Finanzierung ist allerdings der Kauf des Baugrundstücks, sondern lediglich die Baufinanzierung im Sinne von Bau- und Baunebenkosten bzw. der Kaufpreis.

Darüber hinaus sind jedoch die anfallenden Kosten für Beratung, Bauplanung und -begleitung mit den Fördermitteln vereinbar. Die KfW gewährt bei diesen Voraussetzungen einen Kredit für den Bau in maximaler Höhe von 150.000 Euro.

Je nachdem, welche Standards beim Hausbau erfüllt werden, gewährt sie zudem noch einen Tilgungszuschuss, der sich nach dem Primärenergiebedarf des Hauses bemisst.

Bis zu 50% Tilgungszuschuss oder 75.000 Euro Investitionszuschuss

Der Tilgungszuschuss ist für die alle Effizienzklassen verfügbar und reicht von 27,5% (Effizienzhaus 100) bis zu 50% (Effizienzhaus 40 Plus).

Beim Bau eines KfW-Effizienzhauses 40 Plus können also bis zu 75.000 Euro Tilgungszuschuss aus den Fördertöpfen beantragt werden. Ein nicht zu vernachlässigender Vorteil für jeden Bauherrn, der sich der Kosten für einen Neubau bewusst ist.

KfW Förderprogramm 124

Aufgrund der Möglichkeit, verschiedene KFW-Förderprogramme miteinander zu kombinieren, kann der Bauherr sogar eine Förderung für das Baugrundstück beantragen. Das Förderprogramm 124 – auch Wohneigentumsprogramm genannt – macht es möglich:

Während das Programm 261 den Bau oder Erwerb einer neuen Immobilie fördert, verlangen die Anforderungen nicht, auch darin zu wohnen. Das Wohneigentumsprogramm setzt dies – bei ähnlichen Leistungen wie das Partnerprogramm – jedoch voraus. So gibt es KfW-Förderprogramme für jedes denkbare Vorhaben.

Plant ein Bauherr also, in seiner nach energieeffizienten Standards neu geschaffenen Immobilie auch zu wohnen, ist es möglich, neben den 150.000 Euro aus dem Bauprogramm ein weiteres Mal 100.000 Euro Förderung aus dem Wohneigentumsprogramm zu beantragen.

Diese können ebenfalls für Bau oder Erwerb des Hauses genutzt werden oder für den Kauf des Baugrundstücks.

Die beiden Förderprogramme bieten also die ideale Kombination, um Kosten für den gesamten Bau zu decken.

Sanierung – Kredite und Zuschüsse

Für Sanierungen stehen Ihnen grundsätzlich die KfW-Kredite 261/262 als auch der KfW-Zuschuss 461 zur Verfügung. Vorraussetzung für beide Fördermittel ist die Sanierung zu einem Effizienzhaus. Wenn Sie die Maßnahmen für ein Effizienzhaus durch die Sanierungsarbeiten erreichen könnnen, haben Sie die Möglichkeit einen Kredit von bis zu 150.000 € pro Wohneinheit durch das Programm 261 zu erlangen. Der Zuschuss 461 unterstützt im Vergleich dazu 50% der förderfähigen Kosten und maximal 75.000 pro Wohneinheit.

Der KfW-Kredit 262 kann für einzelne Sanierungsmaßnahmen beantragt werden. Das heißt, es muss nicht der Standard eines Effizienzhauses angestrebt werden. Dies gilt auch für die BAFA Förderung, die ebenfalls bei Einzelmaßnahmen, wie beispielsweise dem Austauschen von Fenstern, zum Einsatz kommt.

Unter Einzelmaßnahmen fallen Bau-Vorhaben wie:

  • Erneuerung der Fenster
  • Optimierung der Heizungsanlage
  • Montage oder Modernisierung einer Lüftungsanlage
  • Wärmedämmung an Wänden

Des Weiteren erstatten auch diese Förderprogramme Kosten für Beratung und Baubegleitung, sodass mit Hilfe einer Energieberatung die optimalen Maßnahmen für jedes Haus gefunden werden.

Selbst der begehrte Energieausweis kann von einem Energieberater ausgestellt werden und gehört somit zu den Vorteilen, die mithilfe der Förderprogramme der KfW und BAFA möglich sind.

Beste Chancen für energieeffizientes Bauen und Wohnen

Nicht verfügbar sind die Förderprogramme der KfW für Umschuldungen oder Nachfinanzierungen. Und auch für Photovoltaik-Anlagen sind die genannten Fördermittel nicht erhältlich.

Für diese Vorhaben gibt es eigene Förderprogramme, die nicht unter der Kategorie „Energieeffizient Bauen“ bzw. „Sanieren“ laufen, sondern unter dem Oberbegriff „Erneuerbare Energien“.

Neubau oder Umbau zu einem energieeffizienten Haus mit möglichst geringen Kosten

Hier sind andere Anforderungen an den Bauherren relevant, die in Kombination mit anderen KfW-Förderprogrammen zu weiteren interessanten Möglichkeiten beim Weg in eine saubere Umwelt sowie ein energetisch optimiertes Wohnen führen.

Einige Förderprogramme sind auch mit Mitteln aus anderen Unternehmen oder Organisationen kombinierbar. So ist es bspw. möglich, vor dem Bau bzw. der Sanierung eine kostenlose Energieberatung zu erhalten, wenn die Anforderungen erfüllt sind.

Dafür zuständig ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – kurz BAFA.

Diese wäre selbst dann möglich, wenn bereits eines der Förderprogramme der KfW in Anspruch genommen wird. KfW-Förderprogramme bieten somit eine attraktive Möglichkeit, den Neubau oder Umbau zu einem energieeffizienten Haus mit möglichst geringen Kosten auf sich zu nehmen.

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