Eine Pergola kann die Terrasse auf verschiedene Weisen überdachen. Die Varianten unterscheiden sich anhand vieler Kriterien wie Material, Typ und Design, besonders allerdings anhand der Beschaffenheit des Oberbaus. Im Vergleich zu alternativen Überdachungsarten wie beispielsweise Wintergarten, Markise, Carport oder Gartenpavillon bietet die Lamellen-Pergola durch ihre besondere Dachkonstruktion die höchste Flexibilität. Die vielen einzelnen Lamellen können über einen gemeinsamen Antrieb je nach Bedarf geöffnet oder vollständig geschlossen werden.
Je nach Bausituation handelt es sich entweder um eine freistehende Pergola oder um eine Anlehn-Pergola. Bei einem freistehenden Pergola Pavillon wird das Lamellendach von vier Pfosten gestützt. Für eine besonders stabile Konstruktion auch auf verschiedenen Untergründen können bei Bedarf Betonsockel als Stütze verwendet werden.
Die Anbau-Pergola wird dagegen an der Fassade befestigt und auf der gegenüberliegenden Seite durch zwei Säulen gestützt. So können Sie den angrenzenden Bereich neben dem Haus das ganze Jahr über bestmöglich nutzen.
Terrassen können vollständig überdacht werden, häufig ist das aber gar nicht gewünscht. Je nach Größe und Lage kann auch nur ein Teilbereich mit einer Pergola ergänzt werden.
Der Vollständigkeit halber muss erwähnt werden, dass auch fest geschlossene Dächer für eine Terrassenüberdachung infrage kommen. Allerdings handelt es sich bei dieser Bauart streng genommen nicht um eine Garten-Pergola, sondern um einen Pavillon. Diese Variante ist auch sehr beliebt, allerdings bietet ein solcher Pavillon bei Weitem nicht so viel Flexibilität wie eine Pergola mit beweglichem Lamellendach. Sowohl eine Pergola als auch ein Pavillon schützen den darunterliegenden Bereich vor Regen und stärkerem Wind. Die Beschattung kann bei einer Pergola mit Lamellendach allerdings individuell gesteuert werden, während ein Pavillon die Sonne immer vollständig abschirmt. Deshalb sind Pergola-Systeme äußerst praktisch und vielseitig.