Förderung Fenster: Energie sparen und Zuschüsse sichern

Sie möchten Energiekosten senken und dafür noch Zuschüssen vom Staat erhalten? Dann ergreifen Sie jetzt Sanierungsmaßnahmen an Ihrem Gebäude. Bei der Wärmedämmung sind häufig alte Fenster oder Türen die Schwachstelle. Ersetzen Sie diese bei einem Fenstertausch mit energieeffizienten Fenstern. Damit sparen Sie nicht nur Strom-Kosten, sondern profitieren auch von staatlichen Fördermöglichkeiten. Welche Fenster Förderung es gibt, wie Sie einen Antrag stellen und mit welchen Investitionszuschüssen Sie rechnen können erfahren Sie in dieser Übersicht.

Ihre Optionen zur Fenster-Förderung

Förderprogramm Vorhaben Förderung
BAFA Förderung (BEG EM) Einzelmaßnahme Sanierung 20 % der förderfähigen Ausgaben (zwischen min. 2.000 € und max. 60.000 € - also bis zu 12.000 €) + 5 % Bonus mit Individuellem Sanierungsfahrplan (bis zu 3.000 € zusätzlich)
KfW-Kredit 262 Einzelmaßnahme Sanierung Zinsgünstiger Kredit von bis zu 60.000 € für Fenster und Türen + Tilgungszuschuss von 20 %
KfW-Kredit 261 Kauf, Neubau o. Sanierung zum Effizienzhaus Zinsgünstiger Kredit von bis zu 150.000 € + Tilgungszuschuss max. 50 % (max. 75.000 € pro Wohneinheit)
KfW-Zuschuss 461 Kauf oder Komplettsanierung zum Effizienzhaus Zuschuss bis zu 50 % der förderfähigen Kosten von 150.000 € (max. 75.000 € pro Wohneinheit)

Welche Fenster werden gefördert?

Um einen staatlichen Zuschuss für den Einbau neue Fenster zu beantragen, müssen diese besonders energiesparend sein. Für optimale Wärmedämmung sorgen hochwertige Fensterprofile mit speziell ausgeschäumten Profilkammern und effektive Dreifachverglasung mit isolierendem Randverbund.

Die Förderung für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, beispielsweise der Austausch von Fenstern, erfolgt durch das BAFA (Budensamt für Wirtschaft und Ausfuhkontrolle) oder den KfW-Kredit 261/262 mit Tilgungszuschuss. Erstattet werden Ihnen dabei 20 % der gesamten Sanierungskosten, bzw. maximal 60.000 € pro Wohneinheit.

Optimieren Sie Ihr komplettes Haus energetisch, so kann der KfW-Zuschuss sogar bis zu 50 % betragen. Einzelheiten hierzu finden Sie auf der Internet-Seite der KfW.

Kombiniert man diese Kriterien, so können wärmetechnische Spitzenwerte erreicht werden. Das Vergleichsmaß für die Energieeffizienz ist der sogenannte Uw-Wert. Er misst die wärmedämmenden Eigenschaften eines Fensters.

Je geringer dieser Wert, desto energieeffizienter ist das Fenster. Ab einem Uw-Wert von 0,95 W/(m2K) und niedriger gelten Fenster als Energiesparfenster und erhalten somit staatliche Fördermittel.

 

Beispiel-Konfigurationen für Energiesparfenster mit Uw Werten unter 0,9

Material Profil Größe Verglasung Randverbund Uw-Wert Konfigurieren
Kunststoff IDEAL 5000 1,23m x 1,48m 3-fach Verglasung (Ug 0,6) Swisspacer V 0,87 IDEAL 5000 konfigurieren
Kunststoff IDEAL 8000 1,23m x 1,48m 3-fach Verglasung (Ug 0,6) Swisspacer V 0,81 IDEAL 8000 konfigurieren
Kunststoff Energeto 8000 ED 1,23m x 1,48m 3-fach Verglasung (Ug 0,6) Swisspacer V 0,74 Energeto 8000 ED konfigurieren
Holz Classic 78 1,23m x 1,48m 3-fach Verglasung (Ug 0,6) Swisspacer V 0,84 Classic 78 konfigurieren
Holz-Alu ECO Idealu classicline 1,23m x 1,48m 3-fach Verglasung (Ug 0,6) Swisspacer V 0,72 ECO Idealu Classicline konfigurieren

Ermitteln Sie den Uw-Wert mit unserem U-Wert-Rechner

U-Wert Rechner

Energieberatung und Förderung

Mit dem Inkrafttreten der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird die bisherige Förderung ersetzt. Im Rahmen des Klima­schutz­programmes 2030 hat die Bundes­regierung die Förderung für energie­effiziente Gebäude weiter­entwickelt und dabei die Beträge der möglichen Zuschüsse erhöht.

Einen zertifizierten Energieberater (Energie-Effizienz-Experten) benötigen Sie bei allen Optionen der Fenster-Förderung. Er ist dabei von unschätzbarem Wert, denn er ist Vorraussetzung für die Antragstellung zur Förderung mit dem BAFA-Zuschuss oder dem KfW-Kredit. Er prüft die vorhandenen Bauteile – besonders Fenster – und erstellt ein sinnvolles Sanierungskonzept, das genau auf Ihre Immobilie abgestimmt ist. Die Energieberatung selbst kann durch BAFA und KfW mit bis zu 50% der förderfähigen Kosten bezuschusst werden.

Eine professionelle Energieberatung schont langfristig den Geldbeutel und verringert die CO2-Emissionen. Auch bei der Durchführung von Einzelmaßnahmen können Fördermittel beantragt werden.

Darunter fällt z.B. der Fenstertausch. Denn Fenster – besonders Dachfenster – sind häufig eine Schwachstelle bei der Wärmedämmung.

Sowohl Rahmen als auch Scheibe müssen bei einem Fenster optimal gedämmt sein, um Energieverluste zu vermeiden. Um den vollständigen Anspruch an ein Effizienzhaus zu erfüllen, können Sie auch eine Komplettsanierung in Betracht ziehen. Sanieren Sie auch andere Bauelemente an der Fassade wie Haustüren und Terrassentüren.

Förderung bei Neubau und Sanierung

Um möglichst energieeffizient zu bauen, ist es möglich, die Maßnahmen von einem professionellen Baubegleiter überwachen zu lassen.

Fenster sind häufig eine Schwachstelle

Besonders bei einem Neubau ist dieses Vorgehen sinnvoll und gleichzeitig Gegenstand einer Förderung der KfW. Diese bietet verschiedene Programme zur Förderung von Energieeffizienz beim Neubau an, aber auch Angebote bei Sanierungen.

Energieeffizienz bei Fenstern

Bereits bei der Planung und Durchführung von Einzelmaßnahmen kann eine Förderung beantragt werden. Dazu gehört der Austausch der Fenster. Denn Fenster – besonders Fenster am Dach – sind Schwachstellen im Fensterbau. Sie sind für einen hohen Verlust an Wärme und damit hohen Energieverbrauch mitverantwortlich.

Sowohl bei Rahmen als auch Scheibe ist ein hoher Dämmwert Voraussetzung für eine Fenster Förderung. Wärmebrücken führen über die Jahre hinweg unweigerlich zu einem schleichenden Energieverlust und zu immer weiter steigenden Kosten.

Und selbst die Laibung muss bei der Montage des Fensters beachtet werden. Bei unprofessioneller Arbeit kann selbst das beste Fenster keine effektive Dämmung gewährleisten.

Die Energie verschwindet in diesem Fall nicht über das Fenster, sondern durch die Mauer, die das Fenster umgibt. Nehmen Sie daher eine profesionelle Beratung in Anspruch und lassen Sie den Austausch durch Fachbetriebe durchführen. Greifen Sie für die Finanzierung zudem auf Fördermittel zurück.

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