KfW-Effizienzhaus 85

Das KfW-Effizienzhaus 85 beschreibt energetische Standards in einem Haus, das lediglich 85 % des von der EnEV 2014 vorgeschriebenen Jahresprimärenergiebedarfs verbraucht. EnEV ist die Abkürzung für Energieeinsparverordnung, die festlegt, welche Standards für Neubauten in Bezug Energieeffizienz gelten. Darunter fällt die Wärmedämmung, wie auch die energetischen Werte der Heizungsanlage sowie die isolierenden Eigenschaften der im Haus verbauten Fenster und Türen. Die KfW regt mit attraktiven Krediten und Zuschüssen Hauseigentümer zur Modernisierung an.

Energie sparende Gebäude fördern

Mit 85 % Jahresprimärenergiebedarf in Relation zu den gesetzlich geforderten Werten liegt das KfW-Effizienzhaus 85 deutlich unter diesen und ist damit äußerst energieeffizient.

Innerhalb der energetischen Standards der Effizienzhäuser werden sogar noch niedrigere Werte erreicht. So reicht die Skala nach unten bis zu 40 % Primärenergiebedarf.

Um die höchsten Anreize zur Modernisierung zu schaffen, werden niedrige Werte mit höheren Zuschüssen gefördert, als bspw. beimEffizienzhaus 115, das die EnEV-Werte überschreitet und lediglich im Fall einer Sanierung Gegenstand einer Förderung ist.

Ähnlich wie die Modelle KfW-Effizienzhaus 100 und 115, wird auch das Effizienzhaus 85 nicht mehr als Neubau gefördert. Allerdings stehen auch für das Modell 85 KfW-Förderprogramme zur Verfügung, welche die Kosten einer Sanierung auffangen können.

Die Programme mit den Bezeichnungen 151 und 430 bzw. 431 stellen für ein solches Vorhaben Kredite bzw. Zuschüsse in Aussicht.

Mögliche Maßnahmen, um den Standard Effizienzhaus 85 zu erreichen:

  • Optimierung der Wärmedämmung
  • Modernisierung der Fenster und Türen
  • Erneuerung der Heizung

Fast fertiges KfW Effizienzhaus 85

Die Dämmung sollte nicht nur die Wände, sondern auch Dach und Keller einschließen. Analog sollte eine Modernisierung der Fenster nicht bei der Verglasung aufhören, sondern auch die Rahmen betreffen.


Bei Hausbau und Sanierung sparen

Bis zu 50 % der Kosten werden von der KfW übernommen, wenn sich der Bauherr für das Programm 431 entscheidet. Diese Förderung bezieht sich auf eine Baubegleitung durch einen Sachverständigen während der Sanierung.

Pläne für die Modernisierung

Eine Energieberatung wird in diesem Zusammenhang nicht gefördert – diese ist allerdings über das BAFA möglich. Der Energieberater gibt bereits im Vorfeld Hinweise auf Möglichkeiten, die Modernisierung optimal zu gestalten. Am Ende der Beratung wird gegebenenfalls der Energieausweis ausgestellt.

Bis zu 36.000 Euro Zuschuss sind für Selbstfinanzierer möglich, die ihr Haus nach den Effizienzhaus 85-Standards sanieren wollen und sich für das KfW-Förderprogramm 430 entscheiden.

Dieses Programm deckt bis zu 30 % der Kosten einer Sanierung. Auch Einzelmaßnahmen werden gefördert. Das Kreditprogramm 151 stellt für eine Effizienzhaus-Sanierung wiederum bis zu 120.000 Euro in Aussicht.

Günstige Zinssätze machen dieses Darlehen ebenso attraktiv wie die Möglichkeit, einen Tilgungszuschuss zu erhalten.

Viele der Programme sind kombinierbar

Die Höhe dieses Zuschusses variiert je nach energetischem Standard, zu dem die Immobile ausgebaut wird. Für eine Modernisierung zu einem KfW-Effizienzhaus 85 werden 30 % der Darlehenssumme als Tilgungszuschuss in Aussicht gestellt. Beim maximal verfügbaren Darlehen sind dies insgesamt 36.000 Euro.

Viele der KfW-Förderprogramme sind kombinierbar. So kann bspw. bei Programmen zu Neubauten der Kauf des Grundstücks per Kredit finanziert werden und das eigentliche Bauen gleichzeitig mit Hilfe eines anderen Programms finanziell abgesichert werden.

Bei der Wahl des Programms 431 ist eine solche Kombination – in diesem Fall mit einem der beiden anderen genannten Programme – sogar Voraussetzung, um den Zuschuss zu erhalten.


Energiesparfenster jetzt bei fensterversand.com konfigurieren

Fenster günstig online bestellen »

Waren diese Informationen für Sie hilfreich?
1
2
3
4
5
(3 Bewertungen , Ø 4.3)

nach oben