Rolladen als Kälteschutz: Heizkosten sparen durch optimale Wärmedämmung

Ob Sichtschutz, Sonnenschutz, Blendschutz, Schallschutz oder zuverlässiger Einbruchschutz: Rolladen sind aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Den wohl größten Einfluss haben sie jedoch beim Wärmeschutz. Je nachdem, wie gut die Fenster isoliert sind, können Rolläden im Winter als Kälteschutz dienen und noch einmal zwanzig bis dreißig Prozent Heizkosten einsparen. Ein Grund mehr, fehlende Rolladen jetzt nachzurüsten.

Rolläden sind echte Allrounder

Moderne Rolladensysteme erfüllen heute zahlreiche Funktionen. Zu allererst dienen sie wie Jalousien und Markisen dem Sonnen- und Sichtschutz, und tragen auf diese Weise zu einem angenehmen Raumklima bei – insbesondere an Dachfenstern. Wie viel Licht Sie ins Haus lassen möchten, bestimmen Sie mit den flexiblen Rollos dabei selbst.

Das Thema Sicherheit hat in den letzten Jahren ebenfalls an Bedeutung gewonnen, weshalb mittlerweile viele Kunden Rollpanzer aus stabilem Aluminium den Profilen aus Kunststoff vorziehen. Diese stellen bei Einbrüchen ein weitaus größeres Hindernis für die Täter dar und schützen entsprechend besser.

Doch vor allem zur Wärmedämmung eines Hauses können Rolläden ohne großen Aufwand einen wichtigen Beitrag leisten.


Energiesparen durch optimale Dämmung

Rolladen Kälteschutz im Detail

Rund drei Viertel des gesamten Energieverbrauchs entfällt in Deutschland auf die Raumwärme. Wer also tatsächlich Geld sparen möchte, sollte bei der Heizung anfangen. Das eigene Heizverhalten spielt dabei eine besonders wichtige Rolle, doch auch das hilft wenig, wenn die warme Luft anschließend über Wände, Dach oder Fenster entweicht.

Wenn sich in den Innenräumen trotz laufender Heizung keine angenehmen Temperaturen einstellen wollen oder es an den Fenstern sogar zieht, wird es Zeit, sich um einen entsprechenden Wärmeschutz zu kümmern. Der Einbau moderner Fenster sollte dabei die erste Maßnahme sein, Rolläden stellen aber eine sinnvolle Ergänzung dar.

Sind an den Fenstern bereits Rolladen eingebaut, sollten Sie sicherstellen, dass der Rolladenkasten ausreichend gedämmt ist. Alte Modelle erzeugen häufig Wärmebrücken an der Fassade, was nicht nur zur Energieverlusten führt, sondern auch die Gefahr der Schimmelbildung erhöht. Einige Kästen lassen sich noch nachträglich dämmen, sicherer ist jedoch der Austausch der Rolladen.


Der Rolladen als dämmende Barriere

Fenster und Türen stellen bei der Dämmung eines Hauses meist die größten Schwachstellen dar. Große Fensterflächen sind beliebt, weil sie für lichtdurchflutete Räume sorgen, haben aber den Nachteil, dass in den kalten Wintermonaten und vor allem nachts oftmals wertvolle Wärme darüber verloren geht.

Die hochwertigen ALULUX Rolläden aus Aluminium eignen sich hervorragend als zusätzlicher Schutz vor Kälte. Das Prinzip dahinter ist simpel: Bei geschlossenen Rolläden entsteht zwischen Rolladenprofil und Scheibe eine isolierende Luftschicht. Diese leitet Wärme nur schlecht, d. h. es entsteht eine Barriere zwischen kalter Luft außen und warmer Luft drinnen.
Diesen Effekt können Sie sich auch im Sommer zunutze machen, um die Hitze auszusperren und die Temperatur im Inneren auf einem angenehm kühlen Niveau zu halten. Im Winter dagegen ist jeder Sonnenstrahl willkommen, deshalb sollten Sie das Rollo tagsüber geöffnet lassen, um von der Wärme zu profitieren.

Die einzelnen Lamellen von Aluminium-Rolladen sind übrigens häufig nicht hohl, sondern zur besseren Isolierung mit Polyurethan ausgeschäumt. So werden Wärmeverluste nochmals reduziert, während gleichzeitig die Stabilität und damit auch die Sicherheit verbessert wird.

Vorsicht ist bei Rolläden mit einer Bedienung per Gurt geboten. Stürmt es draußen, kann es passieren, dass der Wind durch die Gurtführung in die Wohnung eindringt. Der mit dem Panzer erreichte Wärmeschutz wird also sofort wieder zunichtegemacht. Besser ist in diesem Fall die Verwendung einer Kurbelwelle oder eine Lösung mit elektrischem Motor.


Nachträglicher Einbau von Rolläden

In Neubauten werden Rolläden heute in der Regel fest eingebaut, an älteren Fenstern hingegen lohnt sich das Nachrüsten. Grundsätzlich haben Sie dabei die Wahl zwischen sogenannten Aufsatz- und Vorbaurolläden. Aufsatzrolläden werden allerdings direkt mit dem Fenster verbunden, was bestenfalls im Zuge eines Fensteraustauschs bei der Sanierung geschieht.

Bei Vorbaurolläden werden Rolladenkasten und Führungsschienen am Mauerwerk oder in der Laibung montiert. In punkto Wärmeschutz stellt das sogar einen Vorteil dar, denn da es sich bei den Rolläden um ein geschlossenes System handelt, wird die Wärmedämmung des Hauses in keiner Weise beeinträchtigt.

Der Kasten bleibt beim Vorbaurolladen sichtbar und kann daher gezielt als gestalterisches Mittel eingesetzt werden. Aus diesem Grund bietet ALULUX eine Auswahl unterschiedlich geformter Rolladenkästen an, die Sie bei uns in vielen Farben der RAL-Palette bestellen können.

Rollladen Wärmeschutz als Einbausituation


Energieeinsparung durch automatische Steuerung

Im Idealfall entscheiden Sie sich beim Nachrüsten von Rolladen gleich für die Ausführung mit Motor-Steuerung. Damit umgehen Sie nicht nur das Problem von Zugluft an der Gurtführung, sondern können sich gleichzeitig über deutlich höheren Komfort freuen.

Um mit Ihren Rolläden effektiv Energie zu sparen, sollten Sie sogar noch einen Schritt weitergehen. Denn wie bereits erwähnt, bestimmt vor allem das individuelle Heizverhalten, wie viel Sie durch Rollos tatsächlich sparen. Überlassen Sie das Öffnen und Schließen Ihrer Rolläden einem Sensor bzw. einer Zeitschaltuhr, müssen Sie sich darüber keine Gedanken mehr machen.

Sensoren reagieren auf die aktuellen Witterungsverhältnisse, aber auch auf den Stand der Sonne. Bei Einbruch der Dunkelheit fahren die Rolladen dann zum Beispiel selbsttätig herunter, um die Heizung zu entlasten. Auch im Sommer, wenn der Rolladen vornehmlich als Sonnenschutz dient, ist diese Funktion nützlich, um Hitze fernzuhalten.

Mit einer Zeitschaltuhr wiederum können Sie gemäß Ihrem Tagesrhythmus exakt planen, wann die Rolladen geöffnet oder geschlossen werden sollen. Das ist übrigens auch eine gute Methode, um potenzielle Einbrecher in die Irre zu führen, indem Anwesenheit vorgetäuscht wird.

Die elektrische Steuerung von Rolladen ist sowohl kabelgebunden als auch per Funktechnik möglich. In der Praxis ist Funk allerdings die praktischere Lösung, da hierfür nicht extra Kabel verlegt werden müssen.


Fördermittel für die Montage von Rolläden

Rolladen Kälteschutz mit Querschnitt vom Rolladen

Unter bestimmten Umständen können Sie für die Montage von Rolladen sogar die staatliche Förderung der KfW in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist, dass dies im Zusammenhang der energetischen Sanierung der Fassade geschieht.

Der dafür in Frage kommende Zuschuss trägt die Bezeichnung „Investitionszuschuss 430 – Energieeffizient Sanieren“. Entscheiden Sie sich für dieses Programm, übernimmt die KfW zehn Prozent der investitionsfähigen Kosten, maximal 5.000 Euro. Alternativ können Sie auch den Kredit 152 nutzen, mit dem Sie bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit erhalten.

Ist Ihr Bauvorhaben nicht für eine Förderung durch die KfW geeignet, können Sie stattdessen die Handwerkerkosten für den Einbau Ihrer Rolladen von der Steuer absetzen.


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