Fenstersanierung

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Fenstersanierung: Instandsetzung & Austausch

Selbst bei sorgfältigster Pflege ist kein Fenster für die Ewigkeit gebaut. Durch regelmäßigen Gebrauch und wechselnde Wettereinflüsse findet ein natürlicher Verschleiß statt, der nicht nur der Optik schadet, sondern auch die Funktion einschränkt. Zudem hat sich der Fensterbau in den letzten Jahren stark weiterentwickelt, wodurch ein Fenster, das vor zwanzig Jahren eingebaut wurde, den heutigen Standards an Wärmedämmung und Einbruchschutz nicht mehr gerecht wird. Wir zeigen, was Sie bei der Sanierung Ihrer alten Fenster beachten sollten und wie Sie dabei sparen.

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Was ist eigentlich eine Fenstersanierung?

Von einer Fenstersanierung spricht man sowohl bei einzelnen Maßnahmen zur Modernisierung als auch beim kompletten Fensteraustausch.

Die Gründe für eine Sanierung sind vielfältig: Nicht immer liegen Schäden vor, oft sollen auch einfach nur Wärmeschutz, Schallschutz oder Sicherheit verbessert werden. Besteht allerdings tatsächlich Reparaturbedarf, ist es entscheidend, schnell zu handeln – sonst leidet durch fehlende Dichtigkeit oder eindringende Feuchtigkeit am Ende die ganze Wohnung.

Bevor Sie umfangreiche Sanierungsarbeiten am Fenster in Angriff nehmen, ist jedoch auch zu beachten, dass es sich dabei per Definition um einen irreversiblen Eingriff in die Bausubstanz handelt.

Das ist insbesondere bei denkmalgeschützten Gebäuden problematisch, deshalb sollte dort immer zuerst eine fachkundige Bestandsaufnahme stattfinden.

Unter diesem Gesichtspunkt ist die Fenstersanierung von der sogenannten Fensterinstandsetzung gemäß Denkmalschutz zu unterscheiden. Letztere hat zum Ziel, die Funktionalität vorhandener Fenster durch ihre Reparatur wiederherzustellen. In der Denkmalpflege geht es also vorwiegend darum, Fensterbestände zu erhalten.

Wann es sich lohnt, die Fenster zu sanieren

Der häufigste Anlass für eine Fenster-Sanierung sind die gestiegenen Anforderungen an den Wärmeschutz, die die Energieeinsparverordnung EnEV vorschreibt. Viele Hausbesitzer merken aber auch selbst, dass die Wärmedämmung im eigenen Zuhause nachlässt, wenn sich trotz laufender Heizung keine Gemütlichkeit mehr einstellen will.
Unabhängig von weiteren energetischen Sanierungen im Bereich der Fassade kann der Austausch von zwanzig Jahre alten Fenstern den Wärmeverlust bereits um 40 Prozent reduzieren. Und das heißt in der Konsequenz, dass Sie auch Heizkosten einsparen. In den allermeisten Fällen wird sich die Investition in neue Fenster dadurch bereits rechnen.
Auch das Thema Einbruchschutz wird in dem Zusammenhang immer wichtiger. Veraltete Fenster machen es Einbrechern sehr leicht, denn sie weisen oft nicht die nötige Stabilität auf und können binnen Sekunden aufgehebelt werden. Ein Fenstertausch kann also auch im Hinblick auf erhöhte Sicherheit sinnvoll sein.

Moderne Fenster weisen in der Regel hochwertige Schutzbeschläge auf und können dazu mit Sicherheitsglas ausgestattet werden.

Fenstersanierung, die neue Fenster einbauen

Typische Schäden an Fenstern

Fenster werden im Alltag permanent beansprucht. Sie werden geöffnet, geschlossen und gekippt, sind abwechselnd Hitze und Kälte ausgesetzt, und sie müssen sowohl Regen als auch Schnee aushalten. Auch wenn Sie noch so viel Zeit und Mühe in die Pflege stecken, nutzen sich einzelne Bestandteile mit der Zeit zwangsläufig ab. Am häufigsten betroffen sind:

  • Fensterrahmen
  • Dichtungen
  • Verglasung

Der Rahmen ist vor allem bei Holzfenstern anfällig für Schäden, denn das natürliche Material reagiert äußerst empfindlich auf Witterungseinflüsse. Ist durch einen Riss im Holz erst einmal Feuchtigkeit ins Rahmeninnere gelangt, ist es meist schon zu spät.

Elastische Dichtungen wiederum werden mit der Zeit spröde und brechen. Und auch Glasscheiben können gewissermaßen "blind" werden, wenn sich Kondenswasser zwischen ihnen bildet, durch das sich schließlich auch Schmutzpartikel ablagern.

Welche Möglichkeiten zur Sanierung von Fenstern gibt es?

Die Liste möglicher Schadfälle macht bereits deutlich, dass es auch mehrere Möglichkeiten gibt, Fenster zu sanieren. In einigen Fällen mag es bereits ausreichen, die Verglasung auszutauschen oder neue Dichtungen einzubauen. Bei manchen Fenstern jedoch werden Sie nicht darum herumkommen, sie komplett zu ersetzen.

Einbau neuer Dichtungen

Die Dichtungen zu erneuern, ist sicherlich die einfachste und auch günstigste Methode, die Wärmedämmung im Haus schnell zu verbessern. Voraussetzung dafür ist, dass sich Rahmen und Glas Ihrer Fenster ansonsten noch in gutem Zustand befinden. Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie diese Sanierungsmaßnahme auch selbst vornehmen.

Austausch der Verglasung

Im Zuge der Fenstersanierung werden gelegentlich auch nur die Glasscheiben ausgetauscht. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn im Sinne des Denkmalschutzes die ursprüngliche Optik der Fassade erhalten werden soll. Wichtig dabei: Die Rahmen historischer Fenster sind häufig nur für eine Einfachverglasung konstruiert und bieten nicht genug Platz für eine Isolierverglasung mit mehreren Scheiben. Auch die Tragfähigkeit des Fensterrahmens ist womöglich eingeschränkt.

In diesem Fall besteht die Möglichkeit, stattdessen eine Vorsatzscheibe nachzurüsten. Dabei bleibt das ursprüngliche Fensterglas erhalten und es wird auf der Innenseite des Fensterflügels eine zusätzliche, dämmende Verglasung befestigt.

Komplettaustausch des Fensters

Ein vollständiger Fenstertausch ist sicherlich die teuerste Option, zahlt sich langfristig aber aus. Das liegt vor allem daran, dass bei modernen Fenstern sämtliche Bauteile perfekt aufeinander abgestimmt sind. Bei einzelnen Maßnahmen zur Fenstersanierung besteht hingegen immer die Gefahr, dass schon nach wenigen Jahren erneut nachgebessert werden muss.

Darüber hinaus genießen Sie bei einem Fenstertausch wesentlich mehr Freiheiten in der Gestaltung. Sie können die in die Jahre gekommenen Holzfenster problemlos gegen pflegeleichte Kunststofffenster tauschen oder sogar die Fensterfläche vergrößern.

Die wichtigsten Kriterien für den Fensteraustausch

Haben Sie sich für die Fenster-Sanierung durch Austausch entschieden, sind bei der Planung der neuen Fenster einige Aspekte beachten.
Bei der Wahl des Materials sollten Sie alle Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen. Holz beispielsweise besitzt eine warme und gemütliche Ausstrahlung, ist aber pflegeintensiv und verhältnismäßig teuer. Günstiger ist Kunststoff, mit dem sich Fenster sehr individuell gestalten lassen – auch in täuschend echter Holzoptik. Oder Sie entscheiden sich gleich für eine Kombination mit robuster Aluvorsatzschale außen.
Für eine optimale Dämmung empfehlen wir Fenster mit Dreifachverglasung. Damit erreichen Sie hervorragende U-Werte und können unter Umständen sogar die KfW-Förderung für energetische Maßnahmen in Anspruch nehmen.

Auch die Ausstattung mit zeitgemäßer Sicherheitstechnik spielt bei der Sanierung eine Rolle. Neben einem soliden Grundschutz bieten wir Ihnen außerdem die Möglichkeit, Ihre Fenster bis zur polizeilich empfohlenen Widerstandsklasse RC 2 auszurüsten.

All diese Optionen beeinflussen selbstverständlich die Gesamtkosten der Renovierung, ein Preisvergleich kann sich also durchaus lohnen. Lassen Sie dabei aber nicht außer Acht, dass Sie mit der Fenstersanierung langfristig Heizkosten sparen. Gerade angesichts stetig steigender Energiepreise sind gut gedämmte Fenster heute eine Investition in die Zukunft.

Herausforderungen bei der Fenstersanierung

Obwohl auch in älteren Häusern die Vorteile zweifellos überwiegen, stellt dort der Austausch von Fenstern eine Herausforderung dar. Nicht nur optisch führen neue Fenster eventuell zu Problemen, der niedrigere U-Wert kann sich zudem auch negativ auf die Feuchtigkeitsregulierung des Gebäudes auswirken.

Der Grund dafür: Bei historischen Fenstern handelt es sich meist um Einfachfenster, die als sogenannte Sollkondensatoren fungieren. Das bedeutet, dass überschüssige Feuchtigkeit jeweils an der kältesten Oberfläche kondensiert – in dem Fall an den Fenstern. Nach dem Einbau von Isolierfenstern kann es passieren, dass die Feuchtigkeit stattdessen in den Wänden kondensiert und so innerhalb weniger Jahre zu Schimmelbefall führt.

Um das zu verhindern, ist es bei der Fenstersanierung unverzichtbar, das Gebäude als Ganzes zu betrachten:

Der U-Wert der neu eingebauten Fenster darf keinesfalls unterhalb dem der Außenwände liegen.

Fenstersanierung, der Einbau neuer Fenster

Zu welcher Jahreszeit sollten Sie die Fenster austauschen?

Eine häufig gestellte Frage im Zusammenhang mit der Fenstersanierung lautet: Wann ist die beste Zeit, um Fenster auszutauschen? Eine pauschale Antwort darauf gibt es zwar nicht, am ehesten eignen sich für das Vorhaben aber die wärmeren Monate des Jahres. Im Winter ist nicht nur das Risiko größer, von Schnee oder Regen überrascht zu werden, einige Materialien lassen sich bei Kälte auch deutlich schwerer verarbeiten.

Der Austausch selbst dauert nur etwa drei bis vier Stunden pro Fenster – das hängt vor allem davon ab, ob Sie einen Profi damit beauftragen oder selbst Hand anlegen.


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