Richtiges Lüften verhindert Schimmelbildung & Schwitzwasser

Durch gute Fenster und Balkontüren mit einem hochwertigen Wärmedämmglas wird Energie eingespart und ein gutes Raumklima geschaffen. Dadurch steigt jedoch die Gefahr von Stockflecken und Schimmelbildung an den Wänden. Aus welchem Grund dies der Fall ist und wie Sie der Schimmelbildung vorbeugen können wird Ihnen hier erläutert.

Luftfeuchtigkeit ist relativ

Bei einer normalen Nutzung eines Wohnraums bildet sich jeden Tag Wasserdampf der von der Raumluft aufgenommen werden muss. Beispiele dafür sind Kochen, Baden, Duschen und vieles mehr. Auch Sie selbst sind eine Feuchtigkeitsquelle. Jeden Tag gibt ein Mensch über ein Liter Wasser über den Atem an die Luft ab. Ein halber Liter täglich verdunstet über unsere Haut. Bei 0°C kann ein Kubikmeter Luft maximal fünf Gramm Wasser aufnehmen. Bei 20°C sind es schon 17 Gramm und bei 30°C bereits 30 Gramm Wasser.

"Schwitzwasser" an kalten Flächen

Die warme Luft zirkuliert im Wohnraum, wenn diese auf eine kältere stelle trifft, kann die Luft nicht mehr so viel Wasser binden. Dies kann man z.B. bei einem Trinkglas mit einem kühlen Getränk beobachten. Kaum steht das Glas auf dem Tisch schon bilden sich Wassertropfen auf der Außenseite. Das Schwitzwasser tritt daher immer an der kältesten Stelle im Raum auf. Durch die permanente Feuchtigkeit besteht die Gefahr von Schimmelbildung.

Deswegen wichtig: Regelmäßig lüften!

Sie können diesem Problem mit zwei bis drei Stoßlüftungen am Tag entgegenwirken. Wenn möglich sollten Sie für Durchzug sorgen und jede Stoßlüftung sollte zwischen fünf und zehn Minuten dauern.

Dadurch geht weniger Wärme verloren wie wenn ein Fenster den ganzen Tag gekippt ist. Die frische Luft kann wieder mehr Feuchtigkeit aufnehmen und kommt nicht zu einer Schwitzwasserbildung.

Fazit: Durch luftdichte Fenster und modernes Wärmedämmglas werden die Heizkosten und die Umweltbelastung reduziert. Gleichzeitig erhöht sich auch der Wohnkomfort, sofern regelmäßig und richtig gelüftet wird.

Lüften während der Bauphase!

In der Bauphase wird durch das legen von Estrich, Putzarbeiten und Malerarbeiten eine große Menge an Wasser in das Haus gebracht. Dies ist besonders relevant für Holzfenster, da es bei einer enormen Luftfeuchtigkeit dazu kommen kann, dass sich Lasur- oder Lacke vom Holz lösen. Bereits ab 20% Holzfeuchte kann es zu einem Pilzbefall kommen. Um eine Schädigung der Fenster zu vermeiden sollte besonders in der Bauphase darauf geachtet werden, dass ausreichend gelüftet wird. Schäden die auf eine zu hohe Baufeuchte zurück zu führen sind werden von der Gewährleistung ausgeschlossen.


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