Eine Fingerprint-Haustür nachrüsten
Es ist zwar grundsätzlich möglich, vorhandene Haustüren zu einer Haustür mit Fingerprint-Erkennung aufzurüsten, allerdings ist das sehr teuer. Denn hierzu muss der Zylinder ausgetauscht und eine Steuereinheit ins Türinnere montiert werden, zudem muss die Verkabelung montiert werden. Es gibt jedoch auch einfachere Möglichkeiten, Eingangstüren nachzurüsten.
So ist es möglich, den alten Schließzylinder auszubauen und diesen durch einen batteriebetriebenen Funkzylinder zu ersetzen. Ein solches Gerät hat den Vorteil, dass kein externer Strom benötigt wird, also keine Kabel verlegt werden müssen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen Fingerscanner mit integriertem Controller außen zu montieren, der einen elektrischen Türöffner ansteuert. Allerdings ist diese Variante eher unsicher. Wer aufrüsten möchte, sollte die Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen:
| Art der Aufrüstung | Vorteile | Nachteile |
|---|
| Fingerscanner mit integriertem Controller | Die billigste Variante; lässt sich ohne viel Aufwand umrüsten und ist für jeden Türtyp möglich. | Am unsichersten, die Batterie muss gewechselt werden, die Verriegelung erfolgt nicht automatisch. |
| Funkzylinder | Auch eher kostengünstig; lässt sich ohne viel Aufwand umrüsten und ist für jeden Türtyp möglich. | Nicht sehr sicher, die Batterie muss gewechselt werden, die Verriegelung erfolgt nicht automatisch. |
| Motorschloss | Ist sehr sicher und die Tür verriegelt automatisch nach dem Schließen. | Die Umrüstung ist sehr kostenintensiv und aufwendig. Nicht jede Tür lässt sich so umrüsten, da die Steuereinheit sehr viel Platz im Türinneren benötigt. |
Die Aufrüstung einer Haustür zu einer Fingerprint-Haustür ist grundsätzlich möglich. Je nach Alter und Zustand der bestehenden Tür, kann es sich jedoch auszahlen direkt eine neue Haustür zu kaufen.