Anbaupergolen: ein traditionelles Bauelement modern interpretiert

Anbaupergolen sind nach wie vor beliebte Bauten, die Eigenheim oder Garten das gewisse Etwas verleihen. Sie erweitern den Wohnraum nach draußen und sind die perfekte Kombination aus Sonnenschutz, freien Gestaltungsmöglichkeiten und dekorativem Stilelement. Als architektonisches Stilelement verleihen sie der Atmosphäre im Garten das gewisse Etwas und laden zum gemütlichen Sitzen und Entspannen im Schatten ein.

Die Vorteile von Anbaupergolen

Eine Anbaupergola ist ein baulicher Fixpunkt, der der Gesamtkomposition aus Haus und Garten eine besondere Note verleiht. Im traditionellen Stil gebaut, wird das Element als Überdachung zwischen dem Haus und der weiter entfernt liegenden Terrasse verwendet.

Allerdings lassen sich Anbaupergolen sehr vielseitig einsetzen, was ein großer Vorteil der Konstruktionen ist.

Weitere Vorzüge sind:

  • individuelle Gestaltung
  • moderater Bauaufwand
  • robuste Konstruktion
  • unempfindlich gegen Witterungseinflüsse

Die Grundkonstruktion von Anbaupergolen besteht aus mindestens einer Säule und einem teiloffenen Dach. Für Anbaupergolen gilt außerdem, dass ein Teil des Daches stets an einer bereits bestehenden Wand befestigt ist, zum Beispiel an einer Außenwand des Eigenheims, am Gartenhaus oder an einer Mauer. Dank ihrer simplen, aber gleichzeitig robusten Bauweise sind die Konstruktionen äußerst stabil.

In Sachen Design und Ausgestaltung sind bei Anbaupergolen individuelle Lösungen dem persönlichen Geschmack entsprechend umsetzbar. Wetterresistente Materialien wie Aluminium oder behandeltes Holz sorgen dafür, dass selbst anhaltender Regen oder Schnee einer Anbaupergola nichts anhaben können. Neben Aluminium kann für die Anbaupergola im eigenen Garten auch anderes Metall, beispielsweise Edelstahl, gewählt werden.

Pavillon oder Pergola als Anbau – was ist der Unterschied?

Als stilvolles Bauelement erzeugen Anbaupergolen eine entspannte Atmosphäre, die Sonnenschutz mit weiteren vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten verbinden. Häufig werden die Konstruktionen auch als Pavillon bezeichnet. Auf den ersten Blick ist die Verwechslung nachvollziehbar, allerdings lässt sie das für eine Anbaupergola entscheidende Kriterium außer Acht.

Ein Pavillon hat immer eine geschlossene Dachfläche, während Pergolen durch ihr teiloffenes Dach definiert werden.

In ihrer Grundkonstruktion sind sich die beiden Bauelemente – ein Dach, das auf einem Gestell mit Säulen angebracht ist – sehr ähnlich. Um als Pergola zu gelten, muss die Dachkonstruktion allerdings in Teilen offen sein.

Bei der finalen Umsetzung einer Anbaupergola sind unterschiedliche Bauweisen des Dachs möglich.

Bauherren können sich grundsätzlich zwischen Kassetten- und Lamellendach für ihre Pergola als Anbau am Eigenheim entscheiden.

Lamellendächer entsprechen der traditionellen Pergolavariante. Einfache Querbalken werden dabei auf dem Dachgestell montiert. Moderne Varianten machen es möglich, die Lamellen bei Bedarf zu schwenken, um beispielsweise bei Regen ein geschlossenes Dach zu bilden. Über einen Elektromotor lassen sich die Lamellen dieser Bauvarianten bequem steuern und individuell einstellen. Kassettendächer haben dagegen meist ein ausspannbares Tuch, das sich bei Bedarf als Sonnenschutz ausfahren lässt. Wird es nicht gebraucht, wartet es eingerollt in der namensgebenden Kassette auf seinen Einsatz.

Unterschiedliche Materialien für jeden Geschmack

Anbaupergolen lassen sich aus den verschiedensten Materialien umsetzen. Ein wesentlicher Faktor bei der Auswahl des geeigneten Materials für das persönliche Bauvorhaben ist die Ästhetik. Wer sich nicht vor einem höheren Material- und Bauaufwand scheut und eine traditionelle Optik wünscht, kann auf Steinsäulen setzen. Vor allem bei Häusern im mediterranen Stil wirkt eine Steinpergola besonders stimmungsvoll. Andere mögliche Materialien sind:

  • Aluminium
  • Edelstahl
  • Holz

Komplett aus Holz gefertigte Anbaupergolen zeichnen sich durch einen geringen Bauaufwand aus. Neben den Verankerungen in Wand und Boden sind nur Balken, Winkel und Schrauben notwendig, um das Bauvorhaben umzusetzen. Der Aufbau ist meist problemlos in Eigenregie zu stemmen.

Für Wetterfestigkeit sorgen entsprechende Materialbehandlungen wie Lacke, die das Holz beispielsweise vor Verwitterung durch Nässe schützen. Hier offenbart sich allerdings auch der große Nachteil von Holzpergolen: Ohne regelmäßige Pflege verwittert das Holz von Anbaupergolen vergleichsweise schnell, was aufwendige Ausbesserungsarbeiten notwendig macht.

Anbaupergolen aus Aluminium vereinen die besten Materialeigenschaften mit moderatem Arbeits- und Preisaufwand.

Für eine Anbaupergola ist auch Metall wie Edelstahl oder Aluminium verwendbar. Gegenüber Holzkonstruktionen überzeugen die Metalle mit ihrem besonders hohen Wetterschutz. Weder Nässe noch Schnee oder Rost stellen für Alu und Stahl Probleme dar, als Bauherr muss man sich nie Sorgen um mögliche Schäden durch Erosion machen. Die Kombination aus kleinen Fundamenten an den Säulen sowie robusten Steck- und Schraubverbindungen sorgt bei Anbaupergolen für absolute Stabilität in jeder Situation.

Die Kombination aus kleinen Fundamenten an den Säulen sowie robusten Steck- und Schraubverbindungen sorgt bei Anbaupergolen für absolute Stabilität in jeder Situation. Am Beispiel einer Anbaupergola in den Maßen 3x3 m bei 2,8 m Höhe werden die Vorzüge von Aluminium offensichtlich. Ein Gestell aus Edelstahl bringt ein hohes Eigengewicht mit sich, während eine Aluminiumkonstruktion relativ leicht ist – bei gleicher Materialstärke. Das führt dazu, dass man in letzterem Fall den Aufbau auch in Eigenregie, ohne eine große Schar von Helfern, durchführen kann. In der Gesamtansicht ist Aluminium das beste Material für Anbaupergolen. Es ist wetterresistent, stabil, robust, vergleichsweise leicht und bei der Montage einfach in der Handhabung.

Vielseitige Nutzungsmöglichkeiten von Anbaupergolen

Als wichtigste Funktion sind Anbaupergolen praktische Überdachungen, die den Wohnraum auf äußere Bereiche erweitern und vor allem bei schönem Wetter zum Sitzen und Entspannen einladen.

Weitere Nutzungsmöglichkeiten sind:

  • als Rankhilfe
  • als Unterstand
  • als räumliche Trennung

Wenn die Gartenpergola genutzt wird, um mehrere Gartenbereiche optisch voneinander abzutrennen, wird sie als stilvoller Raumtrenner im größeren Stil verstanden. Daneben sind Pergolen immer auch als Rankhilfen nutzbar.

Entlang der Säulen und über das Dach können sich Rankengewächse wie Efeu, verschiedenste Weinsorten oder Geißblatt schlängeln. Das erzeugt eine besonders natürliche Atmosphäre unter Anbaupergolen und lädt zum Verweilen ein.

Anbaupergolen in kleineren Abmessungen bieten sich nicht nur als Sitzplätze an. Das teiloffene Dach sorgt für moderaten Wetterschutz, weshalb der Bereich unter der Pergola auch als sicherer Abstellplatz für Gartenmöbel oder für eine Außenwerkbank nutzbar ist.

Mediterranes Flair am Eigenheim

Anbaupergolen sind vielseitige Bauelemente, die mit wenigen Mitteln einen einzigartigen Effekt erzielen: Sitzt man darunter, fühlt es sich immer ein bisschen wie Urlaub an. Vielseitige Nutzungsmöglichkeiten – von der Überdachung der Terrasse bis zur Rankhilfe für Pflanzen – zeichnen die Konstruktionen aus.

Was ist eine Pergola?

Alles rund um das dekorative Gartenelement.

Was ist eine Pergola

Pergola Genehmigung

Die Pergola und ihre Genehmigung – Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Pergola Genehmigung

Moderne Pergolas

Moderne Pergolen bringen Stil und ein stimmungsvolles Ambiente.

Moderne Pergola

Pergolas aus Alu

Mediterranes Lebensgefühl modern interpretiert mit einer Pergola aus Alu.

Pergolas Alu

Sie möchten eine unverbindliche Anfrage stellen?

Ihr Ansprechpartner:

Experte

Vanja
Vuckovic

Sales Manager/
Objektkalkulator

0711 860 60 180

[email protected]

Waren diese Informationen für Sie hilfreich?
1
2
3
4
5
(2 Bewertungen , Ø 5)

nach oben