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Die Terrassenüberdachung aus Glas

Eine schöne Terrasse ist für viele Eigenheimbesitzer ein Muss. Sie schafft mehr Wohnraum und Wohnqualität, während sich im Sommer ein Großteil der Freizeit gemütlich im eigenen Außenbereich abspielt. Um die Terrasse so lange und effektiv wie möglich nutzen zu können, bietet sich eine Terrassenüberdachung aus Glas an. Die Terrasse kann somit früher im Jahr genutzt werden und ist auch im Herbst betretbar, ohne dass herabfallende Blätter oder Regen das Außensitzen ungemütlich gestalten. Der Werkstoff Glas dabei sorgt für eine große Transparenz und somit für helle Flächen. Je nach Geschmack des Bauherren kann das Gerüst der Terrassenüberdachung aus Holz, Aluminium oder Kunststoff gefertigt werden.

Materialien für eine Terrassenüberdachung aus Glas

Das Grundgerüst einer Terrassenüberdachung wird üblicherweise aus Holz, Kunststoff oder Aluminium gefertigt. Jedes dieser Materialien bietet seine eigenen Vorzüge und ist somit nach Anspruch an die Überdachung und individueller Geschmackssache des Bauherrn gestaltbar.


Holz

Eine Terrassenüberdachung aus Holz mit einem Dach aus Glas ist dank der robusten Eigenschaften des natürlichen Werkstoffs für nahezu jede Terrasse geeignet. Durch die charismatische Wirkung von Holz integriert sich die Terrassenüberdachung perfekt in das Gesamtbild des Gartens und erzeugt eine gemütliche Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Das warm wirkende Holz harmoniert darüber hinaus hervorragend mit dem geradlinigen Werkstoff Glas und lässt sich ideal zu einem stimmigen Gesamtbild kombinieren. Richtig imprägniert ist Holz kaum pflegeintensiv sowie langlebig und benötigt lediglich einen geringen Wartungsaufwand.


Aluminium

Aluminium wird dank seiner hervorragenden Materialeigenschaften sehr gerne als Grundmaterial für eine Terrassenüberdachung genutzt. Alu ist zeitlos, pflegeleicht und lässt sich sowohl mit modernen Hauskonstruktionen, als auch mit klassischen Gebäudearten kombinieren. Und da Alu korrosionsfrei ist, beschränkt sich der Wartungsaufwand auf ein absolutes Minimum. Gereinigt werden kann der Aufbau aus Aluminium ganz unkompliziert mit Wasser und Lappen.

Aluminium und Glas verbinden sich zu einem modernen und dennoch zeitlosen Klassiker. Kühles Aluminium und das durchsichtige Glas lassen sich hervorragend verbinden und können je nach Haustyp geradlinig wirken oder absolute Gemütlichkeit ausstrahlen. Hier sind der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt.


Kunststoff

In diesem Jahr ist Kunststoff als Material für eine Terrassenüberdachung beliebter denn je. Das robuste Material ist pflegeleicht, benötigt kaum Wartung und ist in der Beschaffung ein absoluter Meister im Preis-Leistungsverhältnis.

Kombiniert mit Glas fügt sich die Terrassenüberdachung aus Kunststoff harmonisch ins Gesamtbild ein und kommt wohl nie aus der Mode.

Verbund-Sicherheitsglas – das richtige Glas für die Terrassenüberdachung

Verbund-Sicherheitsglas (VSG) besteht aus mindestens 2 Glas-Scheiben. Diese Scheiben werden mittels einer flexiblen und dennoch reißfesten Folie, z.B. PVB (Polyvinylbutyral) oder SGP (Sentryglas) miteinander verbunden. Kommt es zum Bruch der Scheibe, bleiben die Stücke an der Folie kleben und das Verletzungsrisiko durch herabfallende Scherben bzw. Schnitt- oder Stichverletzungen wird minimiert. Dank der Folie besteht nach dem Bruch der Verglasung eine Resttragfähigkeit, die das Herabfallen der Glas-Scheibe oder einzelner Bruchstücke effektiv verhindert.

Bei der Vorverbundherstellung wird das lose Konstrukt aus Glas und Folie in einem Heiztunnel durch mittelwellige Infrarot-Strahler auf eine Temperatur von 35 Grad Celsius erwärmt. Durch das Pressen mittels Gummiwalzenpaar wird der Großteil der in den Scheibenzwischenräumen eingeschlossenen Luft herausgepresst.

Überdachter Balkon mit Terrasse darunter

In einem weiteren Arbeitsschritt wird die vorbehandelte Glas-Konstruktion dann auf 60 bis 70 Grad Celsius erwärmt und abermals gewalzt. Die Folie ist nun mit der Verglasung verbunden und macht die Terrassenüberdachung aus Glas zu einem sicheren Bauteil.


Baurechtliche Maßnahmen für eine Terrassenüberdachung aus Glas

Rechtlich gesehen stellt der Bau einer Terrassenüberdachung den Sachverhalt des Um- oder Anbaus eines bestehenden Gebäudes dar – die Nachfrage beim örtlichen Bauamt vor dem Bau der Überdachung bringt hier Klarheit über die zu ergreifenden Maßnahmen. Denn nicht in jeder Bauregion wird eine Baugenehmigung für die geplante Terrassenüberdachung notwendig. Dies hängt neben dem Standort des Gebäudes vor allem von der Größe der geplanten Terrassenüberdachung ab.

Ist der umgebaute Raum kleiner als 30 Kubikmeter, so ist vielerorts keine Baugenehmigung für eine Überdachung notwendig. Allerdings fällt die überbaute Fläche, je nach Raumhöhe, relativ klein aus. So reduziert sich zum Beispiel bei einer Raumhöhe von 3m die überbaubare Fläche auf 10m2.

Zudem: wer ohne nötige Baugenehmigung an- bzw. umbaut, macht sich strafbar und kann zur Zahlung einer empfindlichen Ordnungsstrafe herangezogen werden. Darüber hinaus muss der Überbau auf eigene Kosten wieder entfernt werden.

Um diesen vermeidbaren Umständen bereits im Vorfeld zu entgehen, empfiehlt es sich, stets eine schriftliche Bestätigung der zuständigen Behörde einzuholen.

Zum erfolgreichen Einreichen eines Bauantrages werden indes verschiedene Formulare notwendig, die der Bauherr für seine Terrassenüberdachung aus Glas vorweisen können und auch vorlegen muss. Dazu gehören – egal ob die Überdachung aus Holz, Aluminium oder Kunststoff gebaut wird – folgende Unterlagen:

  • Das Bauantragsformular
  • Die Baubeschreibung
  • Eine Übersicht über die zu erwartenden Herstellungskosten
  • Eine Bauzeichnung mit dem Grundriss, verschiedenen Schnitten und Ansichten
  • Ein aktueller Lageplan des Grundstückes
  • Das Formular „Vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren“ mit Unterschriften der Verantwortlichen, wie Architekt, Statiker, etc.
  • Ein Statik-Gutachten

Die Montage der Terrassenüberdachung aus Glas

Die Terrassenüberdachung lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick und dem passenden Werkzeug leicht selbst montieren. Wer jedoch Hilfe eines Profis in Anspruch nehmen möchte, wird bei fensterversand.com ebenfalls fündig. Auf Anfrage werden regionale Unternehmen und Fachfirmen für den Aufbau vermittelt. Der große Vorteil: Legt eine professionelle Firma Hand an, ist diese bei etwaigen Schäden haftbar.

Die Montage der Überdachung selbst beginnt – egal ob in Eigenregie oder durch eine Fremdfirma – immer mit den vorbereitenden Maßnahmen: Es müssen zunächst alle nicht vormontierten Teile vorbereitet werden. Wichtigste Voraussetzung für eine stabile Konstruktion des Daches ist ein angemessenes Fundament für die Säulen. Dieses sollte ausreichend tief – mindestens 80 cm – und frostsicher sein sowie auf tragfähigem Untergrund gegossen werden. Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Beton ausreichend aushärten kann. Mindestens zwei Tage sind hierfür einzurechnen, bevor mit dem Bau der Überdachung fortgefahren werden kann.

Sobald der Beton ausgehärtet ist, kann mit der eigentlichen Montage der Terrassenüberdachung begonnen werden. Im ersten Schritt werden die tragenden Säulen in die vorher montierten Anker gesetzt. Die Säulen sind je nach Belieben des Bauherrn aus Holz, Aluminium oder Kunststoff.

Terassenüberdachung aus Glas

Höhenunterschiede werden bei der Montage mittels Pfostenanker ausgeglichen. Wenn die Säulen der Terrassenüberdachung sicher stehen, werden die Holme mittels Verschraubung fest an den Säulen montiert. Es ist dabei unbedingt auf die korrekte Dachneigung – mindestens 5 Grad – zu achten, da diese gewährleistet, dass Regenwasser sicher vom Dach ablaufen kann. Im anschließenden Arbeitsschritt werden die Auflagen mit den Holmen verschraubt und die Profile für das Dach aus Glas angebracht. Zuletzt folgt die feste Montage der Glas-Platten auf der Überdachung.

Nach der erfolgreichen Montage stehen den zahlreichen entspannten Tagen und Abenden auf der durch das Glas-Dach geschützten Terrasse nichts mehr im Wege.

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