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Markise einstellen – die wichtigsten Schritte

Nach dem erfolgreichen Einbau ist der optimale Moment, um Ihre Markise richtig einzustellen und an Ihre Situation anzupassen. In dieser Anleitung wird beschrieben, wie Sie die Neigung, die Endlagen und den Motor Ihrer Markise korrekt einstellen. Außerdem sind die wichtigsten Tipps und Tricks zur Pflege und Reinigung der Gelenkarmmarkise aufgeführt. Das richtige Einstellen ist ein zentraler Schritt, um die Markise langfristig sicher bedienen zu können.

Materialliste

  • Die neue Markise

Werkzeugliste

  • Inbusschlüssel
  • Wasserwaage

1. Neigungswinkel der Markise einstellen

Beim Neigungswinkel bietet eine Gelenkarmmarkise zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Der minimale Neigungswinkel beträgt bei Markisen standardmäßig 5°. Ein gewisser Neigungswinkel der Markise ist notwendig, damit Regen ablaufen kann und Dreck oder Blätter nicht auf dem Markisentuch liegen bleiben. Die drei Modelle Basic, Premium und Exklusiv unterscheiden sich in ihrem maximalen Neigungswinkel. Das Modell Basic hat dabei die flexibelsten Einstellungsmöglichkeiten. Der mögliche Winkel reicht von 5° bis 60°. Das Modell Premium kann bis zu 50° geneigt werden, das Modell Exklusiv bis 40°. Innerhalb dieser Spanne können Sie die Neigung frei einstellen. Bei der Wahl des Neigungswinkels sollten Sie folgende Punkte bedenken:

Sonnenschutz

In erster Linie dient eine Markise dem Schutz vor Hitze und UV-Strahlung. Je nach Lage des Balkons oder der Terrasse kann der Winkel einen großen Unterschied machen. Stellen Sie die Neigung so ein, dass zum Zeitpunkt der höchsten Sonneneinstrahlung eine möglichst große Fläche beschattet wird. Am späten Nachmittag oder Abend steht die Sonne besonders tief. Falls Ihr Balkon oder Ihre Terrasse zu dieser Zeit die meiste Sonne abbekommt, bietet es sich an, einen großen Neigungswinkel zu wählen. Der Stand der Sonne verändert sich nicht nur im Laufe des Tages sonders auch über das Jahr hinweg. Sie sollten den Winkel deshalb nach ein paar Monaten neu einstellen und nachjustieren.

Sichtschutz

Auch der Sichtschutz kann eine Rolle spielen. Stellen Sie den Winkel so ein, dass Sie bestmöglich vor neugierigen Blicken geschützt sind. Wir empfehlen allerdings, den Winkel nicht zu groß zu wählen, sondern stets auch die Durchgangshöhe beim Einstellen zu berücksichtigen.

Windschutz

Gerade in stürmischen Gegenden sollten Sie den Wind berücksichtigen, wenn Sie den Neigungswinkel Ihrer Markise einstellen. Hier sollten Sie zunächst einen Winkel wählen und dann über mehrere Tage beobachten, wie sich die Bespannung im Wind verhält. Bestimmte Winkel bieten mehr oder weniger Angriffsfläche für den Wind.

Der Winkel kann jederzeit an der Einstellschraube angepasst werden. Die Einstellschraube befindet sich in den Gelenkarmen links und rechts. Bitten Sie am besten eine weitere Person, die Markisenarme leicht nach oben zu heben, um diese zu entlasten. Dann können Sie mit einem Inbusschlüssel den Neigungswinkel der Gelenkarme einstellen. Lösen Sie die Schraube, vergrößert sich der Neigungswinkel der Arme. Dafür drehen Sie die Schraube gegen den Uhrzeigersinn nach links. Ziehen Sie die Schraube fester, hat dies den gegenteiligen Effekt: Der Winkel der Arme wird verringert. Dafür drehen Sie die Schraube im Uhrzeigersinn nach rechts. Stellen Sie die Schraube nacheinander auf beiden Seiten ein. Anschließend prüfen Sie mit einer Wasserwaage, ob die Markise rechts und links gleich hoch ist. Dafür sollte sich das Markisentuch im ausgefahrenen Zustand befinden.

2. Markisen-Motor richtig einstellen

Die Gelenkarme können per Motor aus- und eingefahren werden. Grundsätzlich müssen Sie nach dem Einbau nichts weiter beachten: Der Motor ist bereits richtig eingestellt und perfekt auf Ihre Markise abgestimmt. Sie können allerdings die Einstellung der Endlage ändern und an Ihre individuelle Situation anpassen. Die Endlage ist dabei der Punkt, bis zu dem die Markise maximal aus- bzw. eingefahren wird. Falls Sie sich für den Funkmotor von Somfy entscheiden, können Sie außerdem Ihre Lieblingsposition einstellen.

Der Motor merkt sich diese Position und kann sie auf Knopfdruck jederzeit abrufen. Außerdem können Sie die Sensibilität des Windsensors an die Gegebenheiten vor Ort anpassen. Dafür stehen Ihnen 9 Grenzwerte zur Auswahl. Stellen Sie die Sensibilität so ein, dass die Markise bei starkem Wind bzw. starken Schwingungen eingefahren wird.

3. Markise reinigen und pflegen

Neben der richtigen Markisen Einstellung geben wir hier Tipps und Tricks zur Markisen Reinigung. Grundsätzlich sollte die Markise mindestens einmal pro Jahr überprüft und gereinigt werden. Zunächst stellen Sie sicher, dass sich das Tuch fehlerfrei ein- und ausfahren lässt. Befreien Sie das Tuch wenn nötig von Schmutz und Blättern. Hierfür können Sie Wasser und eine weiche Bürste verwenden. Auch eine sanfte Seifenlösung kann zum Einsatz kommen. Lassen Sie die Bespannung komplett trocknen, bevor Sie diese wieder auf die Tuchwelle aufwickeln.

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