KfW – Energieeffizient Sanieren

Mit Förderprogrammen zum Thema „Energieeffizient Sanieren“ bietet die Förder-Bank KfW Hausbesitzern die Möglichkeit, die Modernisierung ihrer Gebäude durch Kredite und Zuschüsse zu finanzieren. Auf diese Weise kann die Energieeffizienz optimiert werden, ohne dass die Kosten für den Bauherrn nicht mehr tragbar sind. Die KfW schafft durch diese Förderprogramme starke Anreize, die wichtige energetische Sanierung für Wohnraum zu günstigen Konditionen anzugehen. So werden nicht nur die Vorgaben der Energieeinsparverordnung erfüllt, sondern auch viel Geld und Energie gespart.

Die EnEV

Die Energieeinsparverordnung – kurz EnEV – legt bauliche Maßnahmen in Bezug auf energetische Werte und Anforderungen für energieeffizient funktionierende Neubauten fest. Wärmeschutz und –dämmung sind zentrale Prinzipien der EnEV, die 2016 aktualisiert wurde. Die wesentlichen Punkte der Verordnung stützen sich auf die folgenden Werte:

Der Primärenergiebedarf einer Wohneinheit beschreibt den Energiebedarf, der über die Heizung entsteht. Dabei wird auch der Verlust an Energie berücksichtigt, der beim Transport – bspw. bei Warmwasser – entsteht. Diese Verlustmenge wird durch den sogenannten Transmissionswärmeverlust beschrieben.

Neben dem Transport können auch Lüftung und Abwasser einen Energieverlust hervorrufen, der ebenfalls in die Berechnung einbezogen wird. So kann der Wert der Energiemenge, die effektiv in der Wohneinheit verbraucht wird, berechnet werden.

Der Wärmedurchgangskoeffizient oder auch U-Wert wiederum beziffert die Wärme, die während des Übergangs von Innen nach Außen über einzelne Bauteile verloren geht.

Hausbewohner versuchen deshalb, die Wärme im Inneren zu halten, energieeffizient zu wohnen und Kosten zu sparen. Ein besonders niedriger U-Wert steht dabei für eine bessere Dämmung als ein hoher Wert. Die Wärmeleitfähigkeit von Wänden und sonstigen Bauelementen ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Berechnung der U-Werte, da sie als Verbindungsstücke zur kühlen Außenseite des Gebäudes besonders gut gedämmt sein müssen.

EnEV 2014

Deshalb hat sich die technische Entwicklung besonders bei Fenstern auf optimal isolierende Verglasungen aber auch Fensterrahmen konzentriert. Insbesondere bei der Modernisierung von Altbauten kann der U-Wert durch das Sanieren von Fenstern und Türen erheblich verbessert werden.


Unterschiedliche Förderprodukte

Die KfW stellt verschiedene Programme mit unterschiedlichen Leistungen zur Verfügung, um Hauseigentümern, die ihre Wohneinheiten auf Effizienzhaus-Standard sanieren möchten, alle Möglichkeiten zu geben, dies kostengünstig zu tun. Denn wer energieeffizient nach EnEV sanieren möchte, sollte auch bei der Finanzierung unterstützt werden.

Förderprodukte KfW für energetische Sanierung

Die folgenden KfW-Förderprogramme helfen, beim Sanieren Kosten zu sparen und das Haus zu günstigen Konditionen energieeffizient zu modernisieren:

Der Vorteil der KfW Förderprogramme aus der Kategorie "Energieeffizient Sanieren" ist, dass viele Angebote miteinander kombiniert werden können. Auf diese Weise können gleich mehrere Faktoren einer Sanierung abgedeckt werden.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass auch Einzelmaßnahmen gefördert werden. Es ist also nicht immer notwendig, das gesamte Gebäude zu sanieren.

Förderfähige Einzelmaßnahmen sind z. B. die Modernisierung von Fenstern und Türen gemäß der EnEV. Der Ergänzungskredit 167 aus der Sparte "Energieeffizient Sanieren" für Privatpersonen ist sogar exklusiv für die Erneuerung der Heizungsanlage ausgelegt.

Allerdings muss die neue Heizung auf der Grundlage erneuerbarer Energien funktionieren. Hierunter fallen unter anderem thermische Solarkollektoranlagen sowie Biomasseanlagen wie Pelletheizungen.

Pro Wohneinheit werden bis zu 50.000 Euro Darlehen gewährt.

Wenn man also energieeffizient sanieren und die Heizung auf erneuerbare Energien umstellen möchte, ist man mit dem Ergänzungskredit der KfW gut beraten. Pro Wohneinheit werden bis zu 50.000 Euro Darlehen bei einer Laufzeit von vier bis zehn Jahren zur Verfügung gestel


Das Effizienzhaus

Die meisten Förderprogramme der KfW sind darauf ausgelegt, durch Neubau oder Sanieren den Status KfW-Effizienzhaus zu erlangen. Das Effizienzhaus setzt neue Maßstäbe im Bereich energieeffizient Wohnen, die sogar die Vorgaben der EnEV übertreffen.

Die Effizienzhaus-Standards sind unterteilt in Normen für Altbauten und Neubauten, die immer in Relation zur Energieeinsparverordnung zu verstehen sind.

Ein KfW Effizienhaus 100 entspricht den gesetzlichen Maßstäben. Und eine Wohneinheit, die mit 40 gekennzeichnet ist, verbraucht sogar nur 40 % der vorgeschriebenen Werte an Primärenergiebedarf, ist also besonders energieeffizient.

Je nach Abstufung winkt ein saftiger Tilgungszuschuss auf das Darlehen, wenn man sich für ein KfW-Förderprogramm entschieden hat.

In der Sparte "Energieeffizient Sanieren" verspricht der Kredit mit der Programm-Nummer 151 / 152 zum Beispiel einen Tilgungszuschuss von bis zu 40 %, wenn das Wohngebäude auf den Stand KfW Effizienzhaus 55 gebracht wird.

Effizienzhaus der KfW


Auch Baudenkmäler kann man sanieren

Wer energieeffizient sanieren will, findet stets einen Kredit mit günstigem Zinssatz bei der KfW. Denn ein Darlehen ist nicht viel wert, wenn kurzfristig die Kosten gedeckt sind, die Zinsen den Bauherrn auf lange Sicht aber finanziell überfordern.

Energieeffiziente Sanierung denkmalgeschützter Gebäude

Denn der Grundgedanke einer Förderung ist nicht der Profit, sondern das Erreichen eines Ziels, für das Anreize geschaffen werden.

Passende Angebote für das Sanieren von denkmalgeschützten Wohngebäuden.

Das Ziel ist in diesem Fall, durch Sanierung bzw. Modernisierung energieeffizient funktionierende Wohneinheiten zu schaffen – z. B. nach dem Effizienzhaus-Standard.

Genauso interessant sind die Angebote der KfW aber auch in Bezug auf das Sanieren von denkmalgeschützten Wohngebäuden. Denn diese können ebenfalls energieeffizient modernisiert werden, ohne die Bausubstanz anzugreifen.


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