Zum Shop

Einbruchschutz mit Smart Home-Technik

Auch wenn die Zahl der registrierten Wohnungseinbrüche in den letzten Jahren leicht rückläufig ist, nimmt das persönliche Sicherheitsempfinden vieler Menschen doch immer mehr ab. Die Bereitschaft aber, in den Schutz des Hauses oder der Wohnung zu investieren, ist bestenfalls verhalten – viele meinen, bei ihnen sei doch sowieso nichts zu holen.
Einbrecher aber können das nur selten von außen einschätzen, und selbst ein Einbruchversuch führt häufig schon zu großen Schäden. Ganz zu schweigen von den psychischen Auswirkungen, wenn man sich im eigenen Zuhause plötzlich nicht mehr sicher fühlt.


Mechanischer Grundschutz gegen Einbrüche

Rund 116.500 vollendete und versuchte Wohnungseinbruchdiebstähle hat die Polizei im Jahr 2017 erfasst. Mehr als 80 % davon werden nicht aufgeklärt. Entgegen der landläufigen Meinung brechen die Täter jedoch nur selten nachts ein, sondern bevorzugen stattdessen die Zeit zwischen 10 und 20 Uhr, wenn alle Hausbewohner bei der Arbeit, beim Einkaufen oder in der Schule sind. Die meisten Einbrecher sind übrigens nach wie vor Gelegenheitstäter, die ohne professionelles Werkzeug unterwegs sind und mit einem einfachen Schraubenzieher unzureichend gesicherte Fenster oder Türen aushebeln.

Die mechanische Sicherung der Wohnung steht deshalb auch weiterhin an erster Stelle, wenn es um effizienten Einbruchschutz geht. Diese hält ungebetene Gäste im besten Fall lange genug auf, dass sie aus Furcht vor Entdeckung aufgeben, bevor sie ihr Ziel erreicht haben. Auch bei Smart Home-Lösungen spielt das Thema Einbruchschutz inzwischen eine wichtige Rolle, sei es in Gestalt von WLAN-Türschlössern, Überwachungskameras oder Funkalarmanlagen.


Smart Home Technologie zum Einbruchschutz richtig einsetzen

Polizei wie auch Versicherungen sind derzeit noch skeptisch, was den effektiven Nutzen von Smart Home-Einbruchschutz angeht: Die vernetzten Systeme böten mehrheitlich noch keine ausreichende Sicherheit gegenüber Hackerangriffen und sollten eher als Ergänzung zum mechanischen Schutz eingesetzt werden. Deshalb gewähren Versicherungsgesellschaften bei Smart Home-Lösungen – anders als bei mechanischen Maßnahmen – aktuell noch keinen Nachlass bei der Hausratversicherung.

Im Idealfall kombinieren Sie beide Methoden und schaffen so ein dichtes Netz an Schutzmaßnahmen, das Einbrecher in die Flucht schlägt, bevor sie Schaden anrichten können. Wichtig ist, dass Sie insbesondere bei der Vernetzung über WLAN einige grundlegende Regeln beachten, um die Sicherheit Ihres SmartHome-Systems zu erhöhen. Dazu gehört unter anderem, werkseitig eingestellte Passwörter grundsätzlich zu ändern, den aktuellsten Verschlüsselungsstandard zu verwenden und die Firmen-Software regelmäßig zu aktualisieren.

Smart Home Einbruchschutz vor Hackern


Anwesenheit simulieren zur Prävention von Einbrüchen

Der beste Einbruchschutz ist immer noch Prävention. Halten sich Bewohner im anvisierten Haus auf, schreckt das Einbrecher meist ab, bevor sie zur Tat schreiten. Sind Sie bei der Arbeit oder sogar im Urlaub, eignen sich Smart Home-Geräte hervorragend dazu, potenziellen Tätern Ihre Anwesenheit vorzutäuschen. Typische Tätigkeiten, die smarte Geräte übernehmen können, sind zum Beispiel das Ein- und Ausschalten von Lichtern, das Öffnen und Schließen der Rollläden oder auch das Einschalten eines Radios oder TV-Simulators.


Intelligente Lichtsysteme

Lampen und Stimmungslichter sind häufig die ersten Komponenten, die in einem Smart Home vernetzt werden, da sie speziell in der dunklen Jahreszeit zu einer gemütlichen Wohnatmosphäre beitragen. Über die passende App können Sie genau festlegen, zu welcher Uhrzeit welches Licht an- oder ausgeschaltet werden soll – oder sogar eine Zufallssteuerung aktivieren, die selbst erfahrene Täter täuscht. Viele der smarten Lampen lassen sich außerdem auch mit Überwachungskameras und Bewegungsmeldern verbinden, was es Unbekannten nahezu unmöglich macht, sich dem Haus unbemerkt zu nähern.

Alternativ sind mittlerweile auch preiswerte WLAN-Steckdosen erhältlich, die als Zwischenstecker praktisch jedes ans Stromnetz angeschlossene Gerät fernsteuerbar machen. Damit können Sie auch ohne umfangreiches Smart Home-System Ihre Lampen mit dem Smartphone an- und ausschalten und die Sicherheit in Ihrem Zuhause erhöhen. Die Modelle einiger Hersteller bieten übrigens auch hier eine Zufallssteuerung an.

TV-Simulatoren

Kaum etwas täuscht Anwesenheit so gut vor wie ein laufender Fernseher. Um nicht unnötig Energie zu verschwenden, sollten Sie dafür allerdings nicht das echte Fernsehgerät verwenden, sondern stattdessen in einen TV-Simulator investieren. Dieser erzeugt über ein bis zwei Dutzend LED-Lampen flackerndes Licht, das dem von schnell wechselnden Fernsehbildern ähnelt. Bei Modellen der günstigsten Preisklasse lässt sich meistens nur programmieren, wann sie an- bzw. ausgehen sollen, eine Fernsteuerung ist nicht möglich. Hierfür können Sie aber ebenfalls die bereits erwähnte WLAN-Steckdose nutzen.

Rollladensteuerung per App

Auch das tägliche Auf- und Zuziehen der Fenster-Rollläden trägt dazu bei, dass ein Haus auf Beobachter bewohnt wirkt. Gerade, wenn Sie in den Urlaub fahren, sollten Sie deshalb darauf verzichten, einfach alle Rollläden zu schließen, und stattdessen eine intelligente Rollladensteuerung nutzen, die Sie per Smart Home-App steuern. Dies ist auch in Mietwohnungen ohne großen Aufwand möglich und erhöht die Sicherheit signifikant. ALULUX bietet beispielsweise die Möglichkeit, eine Zeitschaltuhr mit dem Motor zu verbinden oder die Rollläden direkt ins Smart Home zu integrieren.


EXPERTENINTERVIEW

Fensterversand Experte
Vanja - Kundenbetreuung -

 

Welche Möglichkeiten habe ich, mein Zuhause mechanisch vor Einbrüchen zu schützen?

Fenster sollten im Idealfall mit Sicherheitsbeschlägen, abschließbaren Fenstergriffen und Sicherheitsverglasung ausgestattet sein, Haustüren mit moderner Verriegelungstechnik und Schutzbeschlägen.

Außerdem sind sowohl für Fenster als auch für Türen zahlreiche Zusatzschlösser erhältlich, die sich in den meisten Fällen problemlos nachrüsten lassen.

 

 


Überwachung in Echtzeit mit IP-Kameras

Die Installation von Überwachungskameras ist generell überall dort sinnvoll, wo sich Einbrecher bei der Arbeit unbeobachtet fühlen könnten. Das betrifft in erster Linie Kellerfenster und Terrassentüren, aber auch die klassischen Einstiegswege wie Türen und ebenerdige Fenster. Sogenannte IP-Kameras können zusätzlich mit anderen smarten Geräten wie Bewegungsmeldern oder Alarmanlagen vernetzt werden, um den Einbruchschutz zu erhöhen und gleichzeitig Fehlalarme zu reduzieren. Löst ein Bewegungsmelder eine Kamera aus, wird das Video sofort live auf Ihr Smartphone übertragen. Stellen Sie dann fest, dass es nur die Tochter ist, die früher von der Schule nach Hause kommt, können Sie den Alarm einfach über die App ausschalten.
Bei der Wahl der passenden Lösung für Ihr vernetztes Zuhause sollten Sie die verschiedenen Hersteller sehr genau vergleichen und dabei vor allem darauf achten, wie die Speicherung der Videodaten gehandhabt wird. Meistens erfolgt diese für einen gewissen Zeitraum in einer herstellereigenen Cloud, wofür unter Umständen ein monatlicher Betrag fällig wird. Außerdem sollten Sie bei der Vernetzung über WLAN darauf achten, dass Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit besonders starke Passwörter verwenden, um Hackern den Zugriff auf Ihr SmartHome-Überwachungssystem zu erschweren.

Fenster putzen mit Essig

Kombinieren Sie smarte Alarmsysteme am besten immer mit mechanischen Schutzmaßnahmen wie Fensterschlössern und Türriegeln.


Bewegungsmelder als wichtige Komponente beim Einbruchschutz

Für sich genommen können Bewegungsmelder verhältnismäßig wenig gegen Einbrecher ausrichten, doch sie sind essentieller Bestandteil vieler komplexer Überwachungssysteme. Sie können zum Beispiel mit Überwachungskameras oder Alarmanlagen verknüpft werden und auf diese Weise dafür sorgen, dass Einbrecher von der eigentlichen Tat abgehalten werden. Häufig sind sie bei Kameras oder smarten Tür-Schlössern deshalb direkt mit eingebaut.

Bei weitem am effektivsten lassen sich Bewegungsmelder aber in Kombination mit der Außenbeleuchtung einsetzen. Einem Einbrecher ist viel daran gelegen, möglichst unauffällig zu agieren, deshalb wird ihn ein plötzlich angehendes Licht in den meisten Fällen in die Flucht schlagen.

Smart Home Einrbruchschutz Bewegungsmelder


WLAN-Tür-Schloss für ein sicheres Zuhause

Eine Maßnahme, die speziell zum Schutz der Haustür entwickelt wurde, stellt das Tür-Schloss mit WLAN-Anbindung dar: Damit öffnen Sie die Tür per App, können aber auch Personen einlassen, wenn Sie selbst nicht zu Hause sind. Gerade bei Kindern ist das sinnvoll, da so nicht mehr die Gefahr besteht, dass sie ihren Schlüssel verlieren.

Bei einem Einbruch bzw. dem Versuch, das Schloss zu umgehen oder zu knacken, erhalten Sie sofort eine Push-Nachricht. Je nach Programmierung kann Ihr Smart Home aber auch gleich einen Alarm auslösen oder eine Kamera aktivieren, die Ihnen Bilder des Täters direkt aufs Smartphone schickt.
Fortgeschrittene Modelle bieten darüber hinaus auch die Möglichkeit, temporäre Zugänge anzulegen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn Sie für einen begrenzten Zeitraum Handwerker ins Haus lassen möchten oder der Nachbar während Ihres Urlaubs die Blumen gießen soll.

smart-home-einbruchschutz-alarmanalge


EXPERTENINTERVIEW

Fensterversand Experte
Vanja - Kundenbetreuung -

 

Wie kann mir Smart Home-Technologie dabei helfen, mich vor Einbrüchen zu schützen?

Klassische Geräte sind Alarmanlagen, Bewegungsmelder und Überwachungskameras, die im Smart Home miteinander vernetzt werden können.

Dank intelligenter Rollladensteuerung und automatischen Lichtsystemen lässt sich mithilfe eines Smart Homes aber auch Anwesenheit simulieren, um Einbrüchen aktiv vorzubeugen.

 

 

 

Das könnte Sie auch interessieren
Waren diese Informationen für Sie hilfreich?
1
2
3
4
5
(1 Bewertung , Ø 5.0)