Fensterhersteller
Sie stellen Fenster in vielen Variationen her. Die Herstellung findet
meist in Produktionshallen in Akkordarbeit statt. Sie arbeiten
mit Architekten zusammen
und beschäftigen Fensterbauer, die auch Glaser genannt werden. Der Fensterbauer
stellt für den Hersteller in handwerklicher Tätigkeit Fenster her.
Dazu benutzt er Glas, Holz, PVC, Aluminium und andere Stoffe. Sie produzieren
heutzutage meist Kunststofffenster, die langlebiger und pflegeleichter als Holzfenster
sind und zudem exzellente Dämmeigenschaften und Variationsmöglichkeiten
besitzen und stellen auf Wunsch auch Fenster nach Maßanfertigung an. Solche
Einzelanfertigungen sind notwendig, da jedes Haus oder Gebäude unterschiedlich
grosse Maueröffnungen hat und ein Fenster natürlich genau angepasst
sein muss. Profihersteller und Glasfabriken liefern den Herstellern ihr Rohmaterial,
welches von den Fensterbauern je nach Bestellung der Kunden mit Hilfe modernster
Fertigungstechniken zu Fenstern verarbeitet.
Fensterhersteller benutzen verschiedene Rohstoffe!
Der meistgenutzte Rohstoff ist naturgewachsenes Holz. Diesen Rohstoff
verarbeitet
der Fensterbauer für den Hersteller mit Unterstützung modernster Fertigungstechnik
zum raumabschliessenden Fenster einschließlich der Funktionen des Wärmeschutzes
und der Schalldämmung. Zu den von den Fabrikanten vertriebenen Produkten
gehören auch Türen, Sichtschutzsysteme und Wintergärten. Dies
ist äusserst praktisch für den Kunden, da er so Fenster, Türen
und Sichtschutz aus einer Hand erhält und sicher sein kann, dass alle Systeme
optisch aufeinander abgestimmt sind.
Produktionsmethoden von Fensterherstellern
In den Produktionshallen bzw. Produktionsstätten der Fabrikanten benutzen
die Fensterbauer Werkzeuge und Maschinen um von Glasherstellern gefertigtes Flachglas
weiterzuverarbeiten und daraus Fenster, Türen und Glasbauten herzustellen.
Die werkseigenen Fensterbauer bzw. Glaser stellen für den Fensterfabrikanten
Rahmenteile (z. B. aus Holz oder Kunststoff) und Fenster mit normalen oder Spezialgläsern
(z. B. Panzergläsern) her. Die Fenster und Türen können vielfältig
genutzt werden: sie können als Fenster und Türen in einem Wohnhaus
dienen, sowie als Schaufenster und Glasfassaden. Des Weiteren ist es möglich
daraus Glasvorbauten aller Art, sowie Wintergärten unter zweckmässiger
Verwendung von Wärme-, Schall- und anderen Schutzgläsern zu errichten.
Für solche Konstruktionen schneidet der Fensterbauer in der Produktionsstätte
des Glasers das Glas auf die passende Grösse zurecht. In einem zweiten Arbeitsschritt
wird ein passender Rahmen (aus Holz, Aluminium oder Kunststoff o.ä.) gefertigt,
in den das Glas einsetzt wird. Nach der Montage der Einzelteile werden, die in
der Produktionsstätte angefertigten Teile dann von firmeninternen oder firmenexternen
Fachleuten eingebaut.
Ein Fensterbauer in der Produktion bedient sich im Auftrag von seiner
Firma Werkzeugen und Maschinen um Flachglas, welches von Glasherstellern
gefertigt wurde, weiter
zu verarbeiten und um daraus Fenster, Türen und Glasbauten herzustellen.
Dabei dienen ihm Schablonen als Grundlage für das Aus- und Zuschneiden der
Glasflächen.
Für die Herstellung von Schaufenstern und Dachkonstruktionen wird zumeist
Panzerglas benutzt. Hierzu wird im Werk zuerst das Glas massgenau zugeschnitten,
anschliessend werden die Glaskanten abgeschliffen und poliert. Es folgt eine
Bearbeitung - meist mit Kunststein- oder Diamant-Glassägen- um Beschläge
einzupassen. Danach erfolgt der Einbau in Ganzglasanlagen oder Fensterrahmen
incl. Befestigung und Abdichtung durch geschultes Fachpersonal. Handelt es sich
um einen Wintergarten oder eine Glasfassade, schafft der Fachmann vor Ort im
Glas oder an den Profilen die notwendigen Ausschnitte für Lüftungs-
und Beschattungseinrichtungen und montiert die Profile. Im Fenster- und im Fenstertürenbau
fabriziert der Fensterbauer aus unterschiedlichen Materialien Rahmen. Die Bearbeitung
erfolgt meist mit Hobel- oder Stemmaschinen.
Fensterhersteller benötigen Physis und Psyche
Im Gegensatz zu den eher kleineren Handwerksbetrieben, in denen Fensterbauer
arbeiten, die nicht in der Produktion tätig sein wollen bzw. die nicht nur
Fenster und Türen herstellen sondern abwechslungsreicheren Tätigkeiten
nachgehen möchten, (z. B. Kundenkontakt, Montage vor Ort) zählen die
Hersteller meist zu den mittelgrossen bis grossen Betrieben. Die vom Fensterbauer
ausgeübte Arbeit ist vom körperlichen Standpunkt aus meist mittelschwer,
manchmal auch schwer und wird vorwiegend im Stehen ausgeführt. Oft müssen
schwere Fensterschreiben angehoben werden um sie innerhalb der Produktionsstätte
von einem Ort an einen anderen zu bringen.
Vom psychischen Standpunkt aus gesehen, sollte der Fensterbauer ebenfalls
belastbar sein, da es gelegentlich durch eine hochtechnisierte Einzelanfertigung
oder auch
Akkordarbeit zu psychischer Belastung kommen kann.
Körperliche Aspekte der angestellten Fensterbauern
- mittelschwere bis schwere Arbeit im Stehen
- Arbeit in geschlossenen Räumen (Fertigungshallen)
- Umgang mit Kunststoffen, Klebstoffen und Dämmstoffen, Kittmaterial,
Reinigungs-, Holzschutz, Polier- und Schleifmitteln sowie mit anderen Chemikalien
Psychische Aspekte der Fensterbauer
- Manuelle Tätigkeit mit Hilfe von Maschinen
- Akkordarbeit mit hoch technischen Maschinen Produktion
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