Was tun gegen schwitzende Fenster?

Feuchte Fensterscheibe

Sie treiben keinen Sport, dennoch schwitzen sie. Die Rede ist von den Fenstern, an denen sich Kondenswasser bildet. Wie kommt es zur Ablagerung von Schwitzwasser an Scheibe oder Rahmen? Die simple Antwort: Luftfeuchtigkeit. Regulierbar ist diese durch regelmäßiges Lüften (Stoßlüften), spezialverglaste Scheiben und eine angepasste Temperatur in Schlafzimmer und Co. Auch spielen in diesem Zusammenhang der U-Wert (und Ug-Wert) eine Rolle.

Gründe für schwitzende Fenster

Die Ursachen, warum schwitzende Fenster entstehen, sind vielseitgier Natur. Unter anderem liegt es an:

  • Wasser aus der feuchten Luft, das sich als Kondenswasser an den kalten Fenstern ablagert.
  • einer hohen Luftfeuchtigkeit durch Kochen, Bügeln oder Duschen.
  • falschem Lüften und einer sehr guten Dämmung, die keinen automatischen Austausch feuchter Luft ermöglicht.
  • großen Temperaturunterschieden zwischen Raum und Außenbereich.
  • einem zu dichten Raum und feuchter Luft, die nirgends entweichen kann.
  • einer unzureichende Luftzirkulation vor der Heizung.
  • einer zu hoch eingestellten Heizung.

Kennt man die Gründe, so gilt es, Lösungen zu finden, was man gegen schwitzende Fenster tun kann. Wirksame Maßnahmen sind unter anderem:

  • Richtiges und regelmäßiges Lüften (Stoßlüften!) in Haus und Wohnung sorgt für einen Austausch der Luft und eine Minimierung der Feuchtigkeit (Luftfeuchte).
  • Jeden Raum angepasst an die Nutzung heizen. Als Richtwert bzgl. der Temperatur gelten 20 bis 21 Grad für Wohnräume und 18 Grad für Schlafräume.
  • Technische Helfer wie Luftentfeuchter, eine Fensterheizung und spezielle Verglasungen prüfen. So können schwitzende Fenster vermieden werden.

Fenster schwitzen, was tun? Auf die Werte von Fenstern achten.

Die sogenannten U-Werte sind bei der Wahl des richtigen Fensters eine wichtige Kennzahl. Der U-Wert bezeichnet den Wärmedurchgangskoeffizient. Je höher der U-Wert ist, desto mehr Wärme wird durchgelassen und desto schlechter sind die Dämmeigenschaften des Bauelements.

Gerade bei Fenstern gibt es weitere technische Daten wie den Uf-Wert der nur die Rahmen beschreibt, den Ug-Wert, der die Werte der Verglasung beziffert, und den Uw-Wert, der Rahmen und Verglasung bezeichnet.

Schwitzendes Fenster


Kunststofffenster Kunststofffenster

ab € 89,- 79,-


konfigurieren
PVC-Alu Fenster Kunststoff-Aluminium Fenster

ab € 119,- 109,-


konfigurieren
Holzfenster Holzfenster

ab € 109,- 99,-


konfigurieren
Holz-Alu Fenster Holz-Alu Fenster

ab € 149,- 139,-


konfigurieren

Was passiert, wenn zu viel Wasser in der Luft ist?

Durch schwitzende Fenster kann sich gesundheitsgefährdender Schimmel bilden. Während eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent empfohlen wird, kann eine Luftfeuchtigkeit über 60 Prozent gesundheitsschädigend sein.

Schwitzende Fenster treten auch in Herbst und Frühling auf

Schimmel ist dabei nur die sichtbare Folge, denn Feuchtigkeit hat sich oft schon vorher im Raum abgelegt. Schlägt sich die Luftfeuchtigkeit erst als Wasser (Kondenswasser) an Fenstern nieder, so sollten Betroffene aufmerksam nach erstem Schimmel suchen.

Bauelemente, an denen sich im Winter und im Sommer das Kondensat als Wasser ablagert, sind ein Indiz dafür, dass die Luftfeuchtigkeit zu lange zu hoch ist. Ein gefährlicher Nährboden für Schimmel.

Schwitzende Fenster sind übrigens kein Problem des Winters, denn auch im Sommer kann ein mangelnder Austausch an Luft schwitzende Fensterrahmen und -scheiben begünstigen. Immer dann, wenn die Anzahl der Grade zwischen Innenbereich und Außenbereich stark differiert, schlägt sich Wasser kondensiert an den kalten Scheiben nieder. Dieses Phänomen, genannt schwitzende Fenster, tritt auch in Herbst und Frühling auf.

War dieser Artikel für Sie hilfreich?
1
2
3
4
5
(20 Bewertungen , Ø 3.4)

fenster-rabatt