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Pressemitteilung vom 28.06.2007
Fenstermarkt 2006 - Eine Bilanz
Die Branche konnte 2006 rund 12,7 Millionen Fenstereinheiten verkaufen. Der Umsatz kletterte auf rund 7,6 Milliarden Euro.
"Neben dem durch günstige Kredite der Kredit- Anstalt für Wiederaufbau (KfW) geförderten Energiesparmaßnahmen machen sich nach der Abschaffung der Eigenheimzulage zum 1. Januar 2006 außerdem Vorzieheffekte bemerkbar", so Tschorn auf dem Jahreskongress bei der Vorstellung der Marktstudie.
2007 und 2008 setzt sich das Wachstum des Fenstermarkts voraussichtlich abgeschwächt fort. Die Prognose rechnet für 2007 mit einem Wachstum von 1,1 Prozent auf 12,8 Millionen Fenstereinheiten.
Für 2008 wird dann mit einem Absatz von 13,3 Mio. Fenstereinheiten ein weiterer Anstieg um 3,3 Prozent erwartet. Anders als im Jahr 2006 wird 2007 nicht mehr der Wohnungsbau, sondern der gewerblich Bau das Marktwachstum stützen.
Konnte der Wohnungsbau im Jahr 2006 noch um 10,8 Prozent zulegen, so wird in diesem Sektor für 2007 ein Rückgang um 2,0 Prozent erwartet.
Im gewerblichen Bau oder Nichtwohnbau betrug der Zuwachs 2006 7,1 Prozent.
Die Prognose rechnet hier für 2007 mit einem Plus von 7,4 Prozent. Der Renovierungsbereich wächst von 6,5 Millionen Fenstereinheiten im Jahr 2005 auf 7,4 Millionen in 2006. Der Zuwachs beträgt 13,9 Prozent und spiegelt das
Ausmaß energetischer Wohnraumsanierung durch Fenstertausch.
Die Prognose für 2007 rechnet mit 7,5 Mio. Fenstereinheiten, das wäre ein Zuwachs von 1,5 Prozent. Im Neubau stieg der Absatz von 2005 auf 2006 von 5,1 Millionen auf 5,3 Millionen Fenstereinheiten. Der Zuwachs beträgt damit 4,0 Prozent.
2007 bleiben nach der Prognose für den Neubau Absatzzahl und Marktanteil praktisch unverändert. Bei den Rahmenmaterialien gibt es nur geringfügige Verschiebungen der Anteile:
Für 2006 betragen die Marktanteile für:
Kunststoff 56,8 Prozent,
Holz 19,8 Prozent,
Alu 18,3 Prozent und
Holz-Alu 5,1 Prozent.
Die entsprechenden Erwartungen für 2007 lauten
56,3 Prozent für Kunststoff,
19,4 Prozent für Holz,
19,2 Prozent für Alu und
5,1 Prozent für Holz-Alu.
Die Rückgänge bei Kunststoff und Holz und der
Zuwachs bei Aluminium entsprechen der
erwarteten Verschiebung vom Wohnbau zum Nichtwohnbau in 2007.
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