Fenster Informationen & News
Pressemitteilung vom 28.06.2007
Energieeinsparverordnung tritt in 2007 in Kraft
Im Oktober 2007 tritt die Energieeinsparverordnung 2007 in Kraft. Auf dem unveränderten Niveau der Anforderungen von 2002 ergänzt sie die Regelungen für Nichtwohngebäude und führt die Energieausweise ein. Für Wohngebäude bringt die neue Verordnung keine Änderungen. Die EnEV 2007 und die damit verbundenen weiteren Perspektiven standen auf dem Jahreskongress im Zentrum der Vorträge von Dipl.-Ing. Frank Koos, Experte vom Verband, und Regierungsdirektor Dr. Frank Heidrich vom Bundesministerium für Verkehr,
Bau und Stadtentwicklung.
Koos stellte die Neuregelungen im Detail vor und verdeutlichte die Kritik des Verbandes
an den neuen Anforderungen für großflächige Fassaden. Denn die solaren Gewinne finden darin bisher keine Berücksichtigung.
Bei den Fortschreibungen der EnEV in den kommenden Jahren ist von deutlichen Verschärfungen der Wärmeschutzeigenschaften von Fenstern und Fassaden auszugehen. Im Neubau wird wohl schon in den Jahren 2012 bis 2015 der Passivhausstandard eines UWertes
von unter 0,8 allgemein verbindlich.
Dabei sollte, wie Koos betonte, die Branche neben der Wärmedämmung auch die weiteren Vorteile der transparenten Bauteile herausstellen: Solare Energiegewinne sparen Heizenergie, Lichteinfall spart Beleuchtungsenergie.
Dr. Heidrich richtete den Blick unter anderem auf die Neuausrichtung der KfW- Förderinitiative „Wohnen, Umwelt, Wachstum“ und ihre verschiedenen Neubau- und Sanierungsprogramme.
Damit soll beispielsweise eine höhere Fördereffizienz, eine rechnerische Vereinfachung und die Vermeidung von Schwarzarbeit erreicht werden. Dr. Heidrich dokumentierte im weiteren den Anteil der Fenstermodernisierung im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms seit 2001. Unter der Überschrift " Die Zukunft hat begonnen" präsentierte er schließlich das Modellvorhaben "Niedrigenergiehaus im Bestand".
Damit werden jetzt schon Sanierungsmaßnahmen gefördert, die 30 Prozent unter dem derzeitigen Neubauniveau bleiben. Das Vorhaben ist in diesem Jahr in die Breitenförderung gegangen.
Zurück
|