Isolierglasscheiben lohnen sich

Wer in die Montage neuer Isolierglasscheiben investiert, belohnt sich in mehrfacher Hinsicht: Moderne Fenster schaffen es, den Energieverbrauch im Vergleich zu alten Verbundfenstern oder unbeschichteten Isolierglasscheiben zu halbieren und sind dabei fünfmal besser als einfachverglaste Fenster, wie sie trotz technischer Entwicklung heute noch millionenfach in deutschen Haushalten vorkommen. Die Aufrüstung Ihrer Fenster und Balkon-oder Terrassentüren lohnt sich deshalb so immens, weil Sie durch effizientere und ökologisch wertvollere Wärmeregulierung auf Dauer Unmengen an Heizkosten sparen.

"Moderne Isolierglasscheiben sind in höchstem Maße energieeffizient. Sie senken den CO2-Ausstoß und schützen die Umwelt. Und der Clou:

Das Finanzamt gibt bei einer Sanierung einen Extrabonus dazu.

Denn für den Einbau moderner Isolierglasscheiben können Bauherren pro Jahr einen vierstelligen Betrag an Steuern für die Handwerkerleistung zurückbekommen”, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF).

Ein Fallbeispiel: Der Bauherr entscheidet sich, für insgesamt 12.950 Euro die Fenster seines Einfamilienhauses auszutauschen und durch neue – mit Isolierglasscheiben versehene – zu ersetzen.

Der Preis setzt sich zusammen aus der Baustelleneinrichtung, dem Ausbau und der Entsorgung der alten Bauteile, dem Einbau der neuen Modelle sowie den obligatorischen 19 % Mehrwertsteuer. Der Arbeitslohn für die Handwerker beträgt hierbei 5.950 Euro.

Der Steuerbonus – der gesetzmäßig im § 35a des Einkommensteuergesetzes festgelegt ist – beträgt 20 %.

In diesem Fall bekommt der Modernisierer 1.190 Euro vom Finanzamt zurück – das entspricht einem Preisvorteil von beinahe 10% der Investitionssumme.


Beachten muss man bei den Fördermöglichkeiten:

„Lediglich der Arbeitslohn der Handwerker und deren Fahrtkosten sind absetzbar. Das Arbeitsmaterial fällt nicht unter die Regelung.

Daher sollte der Auftraggeber unbedingt darauf achten, dass die Montagekosten der Isolierglasscheiben – also der Lohnkostenanteil – getrennt auf der Rechnung ausgewiesen wird“,

rät Ulrich Tschorn bezüglich des Steuervorteils, der per anno gewährt wird.

Ist ein Festpreis vereinbart, der auch die Materialkosten beinhaltet, so erfüllt diese Abmachung die gesetzlichen Anforderungen nicht. Das Finanzamt würde in diesem Fall somit nicht zahlen.

Ein weiteres Tabu ist die Barzahlung, weil der Fiskus einen Überweisungsbeleg verlangt, der zugunsten des Handwerkers ausgestellt ist. Diesbezügliche Rechnungen und Belege muss der Auftraggeber zwei Jahre aufbewahren.

Ein eigenes Infoblatt des VFF informiert über alle Anforderungen. Es ist unter dem Namen „Steuern sparen mit neuen Wärmedämmfenstern und modernen Gläsern“ auf der Internetseite www.neue-fenster-sparen-geld.de abrufbar.


„Da aufgrund der aufwendigen Arbeiten der Lohnkostenanteil bei Demontage von alten Fenstern und Montage der neuen Isolierglasscheiben schnell die Hälfte des Rechnungsbetrags ausmacht, lohnt sich die Modernisierung auf Isolierglasscheiben“, so Tschorn.

Mit Hilfe der Steuerboni holen sich Hauseigentümer die auf die Arbeit gezahlte Mehrwertsteuer effektiv vom Fiskus zurück. Allerdings gilt der Bonus ausschließlich für Modernisierungen bestehender Häuser, also nicht für Neubauten.

Dennoch ist der Bedarf enorm: So wurden 320 MillionenFenstermodelle in Deutschland vor 1995 gebaut und erfüllen damit nicht die energetischen Standards der heute erhältlichen Produkte, da sie Heizenergie verschwenden.

Eine Modernisierung auf Isolierglasscheiben zahlt sich also immer aus: Eine dauerhafte Energieeinsparung spart Geld, bringt Komfort, steigert den Wohnungswert und am Ende des Jahres freut man sich über eine Steuerrückzahlung.


Neue Fenster sparen Geld

Derzeit sorgen unterschiedliche Fördermöglichkeiten für finanzielle Sicherheit beim Fenstertausch: So gibt es Zuschüsse zurEnergieberatung, zinsgünstige Darlehen bzw. direkte Zuschüsse der KfW-Bank sowie staatliche Zuschüsse und Förderprogramme

der Länder, Kommunen und regionaler Energieversorger. Der Fenstertausch sollte daher schnell in Angriff genommen werden. Denn wer weiß schon, wie lange die Förderprogramme noch laufen?

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